LETTLAND

Jurmalciems 28.5.2018

In Jurmalciems finden wir nach langem Suchen endlich einen "Campingplatz" dieser besteht aus einer gemähten Wiese, einem Plumpsklo und viel Ruhe.

Der Bauer dem das Gelände gehört begrüsst uns sehr freundlich und in fast perfektem Englisch.

Der nicht weit entfernte Strand ist menschenleer und ausser einer Blindschleiche und ein paar Möwen begegnet uns nichts.

Die Übernachtung ist mit nur 6 Euro sehr günstig und wir haben uns total wohl gefühlt.

 

 

 

 

 

 

Nationalpark Bernati 28.5.2018

In Lettland ist so ziemlich jeder Wald ein Nationalpark.

Zum Glück darf man aber hier die Parks auch betreten, Grillen und Baden. Ganz im Gegensatz zur Schweiz wo man überall nur Verbotsschilder, vorallem Hundeverbote, sieht.

Man sieht hier dass es auch anders geht und Mensch und Natur zumindest zum Teil in Einklang zusammen leben können. Wir bewundern immer wieder die Liebe und Sorgfalt mit der hier mit der Natur umgegegangen wird.

Solche sauberen Strände wie im Bernati Nationalpark sind schon fast an der Tagesordnung.

 

 

Rugumi 29.5.2018-31.5.2018

Rugumi, schon als ich den Namen bei meinen Recherchen im Internet gelesen habe, habe ich mich in diesen Ort verliebt.

Leider ging das auch Millionen von Mücken so, aber eben damit müssen wir wohl ganz einfach die nächste Zeit leben.

In Rugumi werden wir schon sehr nett von Raivis in Empfang genommen. Der Platz ist einfach gehalten aber alles mit viel Hingabe gebaut und bepflanzt. So haben wir uns einen Platz im Baltikum vorgestellt.

Der Strand ist auch absolut super und bei den wunderschönen Sonnenuntergängen werden sogar Yves und ich ein bisschen romantisch.

Die Sonnenuntergänge haben nur einen kleinen Fehler. Wenn man sich umdreht ist es immer noch taghell.

Die Bilder wurden alle zur selben Zeit um ca. 23.00 gemacht.

 

 

 

Liepaja 30.5.2018

Nachdem wir viel Zeit mit Bummeln, Faulenzen und Geniessen verbracht haben steht heute Kultur und Geschichte auf dem Programm.

Wir vertreten die Meinung dass man auch etwas über die Menschen und die Geschichte des Landes lernen sollte.

Liepaja mit seiner schönen Stadt und der leider auch traurigen Geschichte boht sich da geradezu an.

Den ersten Tag verbrachten wir mit der Besichtigung der Altstadt.

Liepaja wird auch Stadt des Windes und der Musik genannt.

Aus diesem Grund weisen uns bronzene Musiknoten die auf dem Pflaster aufgebracht sind den Weg zu den verschiedensten Sehenswürdigkeiten.

Die Ehrenallee der Rockmusiker wo die Handabdrücke verschiedener lettischer Musiker verewigt wurden,der Gespensterbaum - eine Stätte zum Gedenken und Treffen, steht nicht weit vom Eingang in den Sommerkonzertgarten "Pūt, vējiņi!". Er ist ein eindrucksvoller 6 Meter hoher Baum, gestaltet aus tausend Metallstängeln und beleuchtet. Nahe an den Baumwurzeln  im geschliffenen Metall sind die Namen der  Musiker der Rockgruppe "Līvi" eingraviert, die nicht mehr unter uns sind, auf Pflastersteinen kann man die Titel ihrer besten Songs lesen, der Peters-Markt und die wunderschön erhaltenen Jugendstil-Stein-und Holzhäuser laden zum staunen und verweilen ein.

 

 

 

Nordfestung 31.5.2018

Am nächsten Tag beschäftigen wir uns mit der Geschichte von und um Liepaja.

Unser erster Punkt ist die Nordfestung.

Es ist beeindruckend wie die alten sowjetischen Bunker immer noch der Brandung trotzen obwohl sich auch hier die Natur immer mehr ihren Platz zurückerobert.

 

 

 

Nordmole 31.5.2018

Die Nordmole ist ein weiterer Bestandteil der ehemaligen Festung ,die Karosta eine ehemals eigenständige sowjetische Stadt, umschlossen und geschützt hat.

Der Bau der Nordmole ist eng mit dem Bau der Festung Liepājas und des Kriegshafens verbunden und bildet einen wichtigen Teil davon. Die Nordmole ist 1800 m lang und 7,35 m breit. Die Mole wurde am Ende des 19.Jahrhundert gebaut.

Wie man auf einem Bild sehen kann ist sie auch ein beliebter Angelpunkt. Die Fischer ziehen hier im Minutentakt Aale auf dem Meer.

 

 

Karosta 31.5.2018

 

 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bildete Kara-Osta (lettisch für Kriegshafen) einen eigenen russischen Militärstadtteil. Zwischen Karosta und Liepāja gab es lange Zeit keinen Austausch. Eine eigene Post, die größte orthodoxe Kathedrale in Lettland, eigene Energieversorgung und eine umfassende Infrastruktur veranschaulichen die Sonderrolle Karostas. Beispielsweise kostete eine Postkarte von Kara-Osta nach Liepaja mit drei Kopeken ebenso viel wie nach Wladiswostok kurz vor der koreanischen Grenze. Die Versorgungslage für die Angehörigen der sowjetischen Bevölkerung war oftmals besser als für die lettische Bevölkerung Liepajas. Aus Gründen der militärischen Sicherheit war Liepaja in sowjetischen Kartenmaterial teilweise nicht verzeichnet.

Durch die Auflösung der Sowjetunion wurden Estland, Lettland und Litauen wieder unabhängig, die Sowjets mussten abziehen. Nach Verlegung der etwa 20.000 bis 26.000 sowjetischen Soldaten aus der ehemaligen Hauptbasis der russischen Ostseeflotte mit ihren etwa 30 Atom-U-Booten und 140 Kriegsschiffe wurde Karosta ein verwahrloster und nur zu etwa einem Drittel bewohnter Stadtteil Liepājas.

Der Gegensatz zwischen der prunkvollen Kathedrale, den verwahrlosten Wohnbunkern und dem Gefängniss könnte grösser nicht sein.

 

 

Holocaust Memorial Skede 31.5.2018

 

 

Die Art und Weise wie die Bevölkerung unter der Herrschaft der Russen gelitten habt und noch immer in der Unsicherheit lebt vielleicht wieder eingenommen zu werden beschäftigt uns sehr.

Noch viel bedrückender aber ist unser heutiger Besuch beim Holocaust Memorial in Skede unweit von Liepaja.

6428 Menschen wurden hier am Strand und rund um Liepaja erschossen.

Das Memorial ist in der Form einer Menora, dem siebenarmigen Kronleuchter Moses, erstellt.

Hier sind alle bekannten Namen der Opfer in Stein gemeisselt.

Es ist schwierig die Gefühle in Worte zu fassen.

Wir hoffen dass die Menschheit diese Gräueltaten nie vergisst und sie sich nie wiederholen werden.

 

 

 

Ventspils 31.5.2018

 

 

Ventspils gilt als Stadt der Kinder, dies fällt auch sofort bei der Einfahrt in die Stadt auf.Hier hat es noch viel mehr Spielplätze, Skatebahnen usw. als sonst im Baltikum.

Nach einer schlaflosen Nacht auf dem Camping in Ventspils, kinder sind die ganze Nacht schreiend und spielend um den Bus gerannt, sind wir zu müde um uns noch die Stadt anzusehen und fahren weiter.

 

 

 

 

 

Kap Kolka 1.6.2018

 Das Kap Kolka ist das ausgeprägteste Kap an der Meeresküste Lettlands, wo man den Zusammenstoß der Wellen  von zwei "Meeren" – der offenen Ostsee und der Rigaer Meeresbucht – beobachten kann.

Naja, für uns ist da einfach Wasser in ein und derselben Farbe.Wir haben auch über die Wassertemperatur keinen Unterschied ausmachen können.

Einen anderen Unterschied haben wir aber schnell herausgefunden,

der Parkplatz geradeaus kostet 5 Euro die Stunde und der Parkplatz 50 Meter weiter rechts ist gratis.

Hier ist denn auch unser heutiger Schlafplatz.

Bei unserer Ankunft sind da schon ein alter LT mit einem jungen Paar aus Deutschland und ein àlteres Paar in einem Wohnmobil.

Alles total liebe Menschen und bis 23.00 geniessen wir das friedliche Zusammensein und freuen uns auf eine ruhige Nacht.

Mit der Ankunft zweier lettischer Camper ist es mit der Ruhe vorbei. Sie quetschen sich direkt zwischen uns und zeigen bis morgens um 5.00 wie laut man auf lettisch feiern kann.

 

 

 

Übrigens, auch wir machen Selfies

 

 

Leiputrija, Flucht vor der Nato 2.6.2018

Da es am Wochenende viele Letten ans Meer zieht und es überall total überfüllt ist fahren wir eine längere Strecke am Meer entlang und entscheiden uns dann für einen Campingplatz der etwas im Landesinnern liegt.

Der Camping Leiputrija ist leider mitten im Militärgebiet und ausgerechnet heute,2.6.2018, beginnt die Natoübung "Saber Strike".

So werden wir denn auch direkt vom lauten Knallen der Panzer begrüsst.

Der nette Typ an der Reception erklärt mir dass normalerweise um 22.00 Schluss sei und am Sonntag Ruhetag.

Für den Abend hat er recht, um 22.00 ist Ruhe.

Leider ist der Nato unsere Sonntagsruhe egal und so werden wir um Punkt 6.00 mit erneutem Knallen der Panzer aus dem Schlaf gerissen.

Für uns ist innert Sekunden klar dass wir hier weg müssen und in windeseile ist der Bus startklar.

Mia und Spella sind nur noch am schlottern und wir flüchten so schnell wie möglich vor der Nato.

 

Der Campingplatz war übrigens sehr schön und gut gepflegt.

Bilder haben wir aber in der Eile keine gemacht.

 

 

Mit ziemlichem Schlafmangel und da wir wegen Tasmin sowiso wieder nach Lettland zurückkommen machen wir uns jetzt auf den Weg nach Estland.

Rückkehr nach Lettland Valga-Valka 15.6.2018

Wir fahren wieder zurück nach Lettland und wollen uns die zweigeteilte Stadt Valga-Valka nicht entgehen lassen.

Die einstige Stadt Walk ist durch einen 1 Meter breiten Bach in zwei Länder geteilt.

Valka liegt in Lettland und Valga in Estland.

Von der ehemals streng bewachten Grenze sind heute nur noch ein paar Grenzpfosten und ein kleines Genzhäuschen zu sehen.

Die beiden Teile der Stadt näheren sich immer mehr an und auch das Tourismuszentrum hält Prospekte für beide Seiten bereit.

Die Geschichte von Valga-Valka ist recht eindrücklich und lang. Wer mehr darüber erfahren möchte wird in diesem Artikel fündig.

ttps://www.nzz.ch/valga_und_valka__getrennt_durch_einen_bach-1.10604426

 

 

 

Skigebiet Valmiera 15.6.2018

Ja ihr habt richtig gelesen, wir befinden uns hier im Skigebiet.

Das Skigebiet liegt im Gauja-Nationalpark, benannt nach dem gleichnamigen Fluss und reicht bis nach Sigulda. Die längste Piste ist 310m lang und hat einen Höhenunterschied von 90m.

Für uns Schweizer klingt das eher nach Idioten-Hügel aber die Letten sind stolz auf ihr Skigebiet und Ski fahren gilt als eine der beliebtesten Sportarten im Winter.

Im Sommer wird die Piste übrigens als Golfplatz genutzt.

 

 

 

Ein kleiner Specht auf einem Baum leistet uns am Nachmittag noch etwas Gesllachaft.

 

 

 

Camping Apalkalns Cesis 16.6.2018-18.6.2018

Der Camping Apalklans bei Cesis ist absolut zu empfehlen.

Trotz seiner Grösse und der vielen Menschen, es ist Wochenende und die Letten fahren zum Campen, ist es hier ruhig und das Sanitär ist sehr sauber.

Der Besitzer begrüsst uns freundlich und ein Platz ist schnell gefunden.

Jetzt kommen auch endlich die finnischen Grillspiesse, die wir von Jeannine und Hans-Peter bekommen haben, zum Einsatz.

Bisher war Feuer machen wegen der Trockenheit meistens verboten.

 

 

Für Details einfach Bilder anklicken

Cesis 18.6.2018

Cesis ist eine wunderschöne alte Stadt mit zwei Burgen einer grossen Kirche und sehr gepflegten Parks.

Wir geniessen es durch die kleinen Gassen und die Parks zu schlendern.

 

 

 

Sigulda 18.6.2018

In Sigulda begrenzen wir unsere Erkundungstour auf ein paar wenige Sehenswürdigkeiten.

Das schlechte Wetter und die Tatsache dass sich eigentlich alle Städtchen ziemlich ähnlich sind verlocken uns nicht zu mehr.

Der Spazierstock ist übrigens das Wahrzeichen von Sigulda, dem auch ein ganzer Park gewidmet wurde.

 

 

 

Jelgava 18.6.2018

In Jelgava übernachten wir auf einem Parkplatz der sich als ziemlich belebt erweist aber für eine Nacht kein Problem.

Wir fragen uns nur wann die Letten schlafen.

Am Abend um 23.00 sind immer noch Jogger unterwegs und am Morgen um 4.30 laufen schon wieder welche wie wild durch die Gegend

Jelgava ist eigentlich sehr schön aber leider herrscht am Ufer entlang Hunde- und auch Rauchverbot.

Ich halte diese Verbote erst für Alibiübungen die, wie überall in Lettland, nicht ernst genommen werden aber als ein Herr wegen seiner Zigarette ziemlich heftig abgekanzelt wird bin ich mir da nicht mehr so sicher.

So sehen wir und die Uferpromenade kurz ohne die Hunde an und bummeln dann zu viert durch die Stadt.

 

 

 

Rückkehr nach Litauen 19.7.2018

Da wir immer noch warten müssen und ich den Berg der Kreuze in Siauliai gerne sehen will machen wir noch einen Abstecher zurück nach Litauen.

Kemeru Nationalpark 25.7.2018

Wieder in Lettland.

Der Kemeru Nationalpark liegt unweit von Riga in einem Waldgebiet.

Der Parkplatz kostet 2 Euro und da der Parkwächter auf meine Frage wie lange man hier den für diese Gebühr stehen dürfe antwortet so lange wir wollen, ignorieren wir das Campingverbot und bleiben die ganze Nacht.

Durch den Nationalpark führt ein etwa 5km langer Weg der wegen des Moor fast die ganze Zeit über Holzstege führt.

Mia und Spella haben ihre liebe Mühe da sie ständig durch die Spalten hinunter treten.

Der Kemeru Park ist bekannt für seinen Reichtum an, zum Teil gefährteten, Singvogelarten aber bis auf ein paar Möwen lässt sich heute niemand blicken.

Dafür entdecken wir einen ca. 8cm grossen Falter der wunderschön gezeichnet ist.

 

 

 

Campingplatz Nemo 26.7.2018-2.8.2018

Nachdem wir Tasmin am Flugplatz abgeholt haben fahren wir auf den Campingplatz Nemo in Jurmala.

Den ersten Schock haben wir schon bei der Ankunft.

Ausgerechnet jetzt wo wir uns so auf Tasmin`s Besuch gefreut und ausnahmsweise alles organisiert haben treffen wir auf den schlechtesten Camping den wir je gesehen haben.

Einen anderen Camping der kleine Häuschen zu einem günstige Preis anbietet gibt es in dieser Gegend leider nicht und im Zelt schlafen ist bei diesen Nachttemperaturen und den Mücken keine Alternative.

Der zweite Schock kommt auch sogleich als wir bezahlen wollen.

Sie haben die Preise letzte Woche um satte 7 Euro für das Häuschen und 5 Euro für den Bus angehoben.

Das lassen wir uns natürlich nicht gefallen und nachdem ich auf die Preise bei der Reservierung beharre und auch nicht mehr mit mir reden lasse lenken sie doch noch ein.

Der einzige Lichtblick ist das Häuschen von Tasmin es ist klein und einfach eingerichtet aber sauber.

da wir keine andere Möglichkeit haben und ja nur über Nacht hier sein werden entscheiden wir uns wohl oder übel zu bleiben.

 

 

 

Weitere Bilder des Grauens folgen sobald Tasmin mir die Bilder geschickt hat.

Der Strand ist nicht schlecht aber leider mit Hundeverbot und Schlamm

Kletterpark Sigulda 27.7.2018

Unser erster Ausflug führt uns nach Sigulda in den Kletterpark.

Tasmin und ich mühen uns ca. 1,5 Stunden ab und nach zwei Abstürzen von mir und nur zwei Bahnen geben wir auf.

Zu unserer Entschuldigung muss ich aber anführen dass die Bahnen recht schwer sind und heute gefühlte 28 Grad herrschen.

Bilder haben wir leider keine gemacht da Yves mit den Hunden am spazieren war und wir beide Hände voll zu tun hatten.

Strand Lilaste 27.7.2018

Nach der ganzen Anstrengung müssen wir uns noch etwas am Strand erholen und fahren nach Lilaste. Der Strand ist für lettische Verhältnisse recht voll und für Tasmin ist das Wasser  zu kalt.

Da wir alle recht müde sind fahren wir nur ncoh zum einkaufen und dann zurück auf den Camping.

 

 

 

Riga Stadtbesichtigung 28.7.2018

Eine Stadtbesichtigung von Riga steht heute auf dem Plan.

 

Wir spazieren durch die Gassen von Riga und sind beeindruckt von den alten Gebäuden aus den verschiedenen Stilepochen und der Liebe mit der alles wieder renoviert wird.

Vorallem die Vielzahl der verschiedenen Kirchen ist überwältigend.Egal wohin das Auge schweift ist ein Kirchturm zu sehen.

Wegen der Hitze und um ein Bisschen über die Leute zu lästern machen wir es uns in einem Strassencafé gemütlich und geniessen ein Glas Somerby.

Da Yves fahren muss und in Lettland, wie in allen baltischen Staaten, Promillegrenze 0,0 gilt begnügt er sich mit einem Fanta.

Nach einem langen Fussmarsch durch die Altstadt gehen wir noch zum alten Hafen mit den Markthallen. Leider ist fast alles geschlossen und so schlendern wir durch den Bauernmarkt mit unzähligen Gemüse- und Früchteständen.

Der Bauernmarkt ist ürigens jeden Tag von 17.00- 07.30, also die ganze Nacht geöffnet.

 

 

 

Müde machen wir uns dann mit sehr süssen Zuckerkirschen vom Markt auf den Weg zum Camping wo nach einem feinen Znacht für heute auch Schluss ist.

 

 

Riga Markt 29.7.2017

Da die Wettervorhersagen leider immer schlechter werden und wir Tasmin versprochen haben dass sie ausgiebig shoppen darf machen wir uns heute noch einmal auf nach Riga zum Markt.

Der Markt ist wahnsinnig gross und voller Dinge die der Mensch nicht braucht.

Leider gibt es auch nichts für Tasmin aber einmal einen typischen baltischen Markt zu sehen ist den Ausflug schon wert.

Die Buden mit Kleidern, Schuhen und sonstigem Klimbim sind gestossen voll und die meisten Dinge hatten ihre Blütezeit bei uns etwa in den 80ern.

Nach dem ganzen Herumschmökern ist nun der Hunger gross und wir genehmigen uns einen Teller in einem baltischen Restaurant.

Wie das Gericht geheissen hat weiss ich leider nicht mehr aber es war gut und günstig.

 

 

 

 

Shoppen und Fussballmatch in Jurmala 30.7.2018

Das Wetter wird tatsächlich immer schlechter. Der Wind nimmt zu und die Temperaturen sinken auf unfreundliche 18 Grad.

Für uns kein Problem den so können wir die Hunde ohne schlechtes Gewissen im Bus lassen während wir ein grosses Einkaufszentrum erkunden. Hier wird Tasmin dann auch endlich fündig und kauft sich doch noch einige Kleider.

Der Shoppingtrip wird, sicher zur Freude von Yves, etwa nach 2,5 Stunden beendet da wir noch nach Jurmala fahren wollen um den Fussballmatch Frankreich-Argentinien zu sehen.

Ob nun an diesem Tag die Shoppingtour oder der Fussballmatch für Yves das grössere Übel war ist nicht erwiesen.

In Jurmala werden wir dank Tasmin`s Recherchen recht bald fündig und ergattern uns die letzten Plätze vor dem Bildschirm.

Ein Restaurant oder eine Bar zu finden wo man Fussball sehen kann ist gar nicht so einfach im Baltikum desshalb sehe ich hier auch mein erstes Spiel dieser WM.

Natürlich gewinnt Frankreich das Spiel und wir schauen uns noch etwas Jurmala an.

Jūrmala ist der einzige offizielle lettische Kurort.

Die Stadt hat einen 26km langen Sandstrand und auch die Promenade mit ihren kleinen, schmucken Läden und Restaurants laden zum Bummeln ein.

Die speziellen Häuser sind natürlich auch sehr sehenswert.

 

 

 

Riga Markthallen 31.7.2018 + 1.8.2018

Die Markthallen wollen wir uns nicht entgehen lassen und fahren heute erneut nach Riga.

 

Aus einer Statistik aus dem Jahr 1961 geht hervor, dass hier jährlich bis zu 200 000 Tonnen Fleisch, 768 000 Liter Milch, 7 Millionen Eier, mehr als 9000 Tonnen Kartoffeln, 8000 Tonnen Gemüse und fast 5000 Tonnen Obstverkauft wurden.

Auch heute sind die Stände in den Hallen rappelvoll und man weiss fast nicht wo man hinschauen soll.

Es gibt 5 Hallen : Fleischhalle, Gemüsehalle, Fischhalle, Milchhalle und Gastronomiehalle.

Die Fischhalle lässt Yves aus. Der wirklich strenge Fischgeruch ist nichts für ihn.

Wir kaufen hier noch Schweinefilet, das Kilo 8 Euro, für unser Abschiedsessen von Tasmin ein.

Morgen sind ihre Ferien bei uns leider schon zu ende.

 

 

 

Hier noch einige Bilder der Umgebung vor dem Markt.

 

 

Tschüss Täsi und hoffentlich bis bald !

Um 6.15 bringen wir Tasmin zum Flughafen und freuen uns schon jetzt auf ihren nächsten Besuch !

 

 

Wir machen uns auf den Weg Richtung Tallin und werden in ein paar Tagen das Meer Richtung Finnland überqueren.

Unsere Reise geht weiter in Finnland