PORTUGAL TEIL 1

 

 

Da es immer kälter wird wechseln wir das Land und verlassen das wunderschöne Galicien.

In Portugal werden wir leider von Dreck und Gestank geradezu überwältigt.

Nachdem wir bisher in jedem Land von der Sauberkeit überrascht wurden finden wir hier das Gegenteil vor.

Die Freundlichkeit der Bevölkerung hingegen ist grandios und ein kleiner Lichtblick für uns.

Ich werde mich auf Grund der nicht vorhandenen Begeisterung mit dem Tagebuch auch relativ kurz halten.

 

 

 

Vila de Conde 31.10.2018

 

Der Strand von Vila de Conde ist schön aber auch hier türmt sich der Abfall überall.

Wir verstehen das nicht, stehen doch überall Container sogar zur Mülltrennung.

Von solch zentral gelegenen Sammelstellen, auch in den kleinen Orten, können wir in der Schweiz leider nur träumen.

Da das Wetter auch nicht mitspielt fahren wir am nächsten Tag weiter.

 

 

Beeindruckende Kaktusse am Strassenrand

 

Figuera de Foz 2.11.2018

 

Die Stimmung ist ist Moment nicht gerade auf dem Höhepunkt und so fahren wir, immer noch im Regen, zügig Richtung Süden.

In Figuera de Foz wird die Sauberkeit und das Wetter besser und wir erahnen langsam wiso so viele Menschen Portugal als ihr Liebingsreiseland ansehen.

Bei uns steigert ein Spaziergang am weissen Sandstrand die Moral schlagartig.

 

Costa de Lavos 3.11.2018

 

Je weiter wir Richtung Lissabon fahren desto verheerender sind die Verwüstungen die der Sturm "Leslie" hinterlassen hat.

Bäume sind umgeknickt wie Streichhölzer, Dächer abgedeckt, Strassenschilder weggerissen.

Wenn man das alles sieht kann man von Glück reden dass es keine Toten gegeben hat.

Auf dem Stellplatz in Costa de Lavos sind während dem Sturm zwei Wohnmobile umgefallen und stark beschädigt worden.

 

Nazarè 4.11.2018

 

An dieser Küste tobt ein Monster, so titelt Zeit online am 22.6.2018.

Nazarè ist der HOTSPOT für Surfer und dies aus gutem Grund.

Die Naturgegebenheiten vor Nazaré sind weltweit einzigartig. Und wie so oft bei einzigartigen Dingen sind die Ursachen dafür nicht offensichtlich, sondern für das Auge unsichtbar. Direkt unter dem Leuchtturm des Städtchens endet fast rechtwinklig ein 230 Kilometer langer und bis zu fünf Kilometer tiefer Unterwassergraben – damit ist er halb so lang, aber mehr als doppelt so tief wie der Grand Canyon. Der Tiefseegraben, der zwischen der eurasischen und afrikanischen Kontinentalplatte liegt, kanalisiert nach heftigen Stürmen auf hoher See die Energie des Wassers und spuckt so vor allem in den Wintermonaten direkt vor Nazaré die größten Wellen der Welt aus. Das alles geht hier seit Menschengedenken so, doch erst seit 2010 interessiert sich, neben den 200 Fischern im Ort, auch der Rest der Welt dafür – und Nazaré verändert sich.

Surfgrössen aus aller Welt besuchen Nazarè und mit ihnen auch Tausende von Schaulustigen.

Im Winter werden die Wellen weit über 20 Meter hoch und nur einige besonders gute Surfer trauen sich das Monster zu reiten.

Weltweit surfen gerade einmal 30 Menschen Wellen dieser Grösse.

Garrett McNamara hält im Guinnessbuch noch immer den Rekord für die größte je gerittene Welle: 23,77 Meter, hier in Nazaré, am 1. November 2011.

Der Big Wave Wettbewerb ist das Highlight.

Die Surfer lassen sich von einem 260-PS-Jetski in die Wellen ziehen und sind dann sich selbst überlassen.

Bei unserem Besuch ist leider keine Big Wave in Sicht aber die Aussicht vom Leuchtturm ist trotzdem beeindruckend.

Im Leuchtturm ist ein kleines Museeum untergebracht wo die Bretter der bisherigen Gewinner ausgestellt sind.

 

 

Bild der Big Wave aus dem Internet

 

Ferrel 4.11.2018

 

Die Strände Praia de Medao Grande und Praia do Lagido sind wegen ihrer grossen, röhrenförmigen Wellen, Superturbos genannt, bekannt.

Hier wird regelmässig die Surfmeisterschaft Rip Curl Pro Portugal abgehalten die zur WSL - World Surf League Tour gehört.

Wir übernachten auf dem Parkplatz und hoffen darauf ein paar gute Surfer zu sehen.

Leider sind die Wellen nicht gut und so sind nur ein paar Anfänger im Wasser.

Den Hunden ist das egal, sie lieben es am Strand zu toben.

 

Ericeira 5.11.2018

 

Ericeira ist ein weiteres Mekka der Surfer.

In dieser Region hat es über 30 grossartige Strände die auch von der Surfelite besucht werden.

Uns gefällt auch das Städtchen mit den blau-weissen Häusern. Es ist toll zum Bummeln und um die Seele baumeln zu lassen.

Nach dem Regen der letzten Tage geniessen wir die Sonne und schlemmen ein hausgemachtes Eis.

Nicht ganz- aber fast wie aus einer italienischen Gelateria.

 

Santaria 5.11.2018

 

Die schönsten Dinge entdeckt man wenn man sie nicht sucht.

Genau so geht es uns mit diesem speziellen Strand- atemberaubend wie die Gischt hochspritzt und die Wellen toben.

Spella und ich erwischen beim Fotografieren eine Dusche- erstaunlich, das Meer ist noch überraschend warm.

Wegen der schroffen Felsen galt die Klippe als sehr gefährlich so dass etliche Schiffe daran zerschellt sind.

Als Mahnmal für die verstorbenen Seeleute steht die Marienstatue auf dem Stein.

 

Cascais 5.11.2018-7.11.2018

 

Der perfekte Stellplatz!

Direkt an einem menschenleeren Strand geniessen wir ganz einfach das Leben.

Nur hiersitzen- und staunen wie sich das Meer, das Wetter und damit die Stimmung im Minutentakt ändert.

Sich einfach Zeit nehmen zu können ist das grösste Gut das wir auf unserer Reise haben.

 

Sintra 6.11.2018

 

Sintra ist eine regelrechte Märchenstadt- wohin man auch sieht, überall gibt es verschnörkelte, alte Schlösser und Herrenhäuser.

Mit Hunden ist es nicht zu empfehlen da man die zahlreichen Schlösser und Museen nicht mit ihnen besichtigen darf.

Ausserdem sind die Eintrittspreise mit 12 Euro pro Person und Schloss ziemlich gesalzen.

Zusätzlich zu den Eintrittspreisen kommen noch die Kosten für den Bus den man wegen der weiten Distanzen braucht.

Wir machen einen Spaziergang durch die Altstadt und sehen uns von aussen den Palácio Nacional und die dekorative Quinta da Regaleira an.

Einen so farbenfrohen Palast habe ich noch nie gesehen.

 

Der portugiesische König Ferdinand II. erteilte 1840 den Auftrag den Palácio Nacional da Pena auf den Ruinen eines Klosters errichten. Jahrelang hatten hier Mönche gelebt, das Kloster war jedoch beim Erdbeben von 1755 zerstört und anschließend verlassen worden. Der Palast steht auf einem Felsenmassiv in der Serra de Sintra hoch über der kleinen Ortschaft Sintra.
Ferdinand der II. kaufte 1837 die Klosterruine und einige Gehöfte in der Umgebung aus seinen eigenen finanziellen Mitteln. Er wollte als Liebesbeweis an seine Frau hier einen Palast errichtet. Leider verstarb diese vor der Fertigstellung des Baus. Die zweite Ehefrau Ferdinands Gräfin von Edla war an der Gestaltung der Innenräume beteiligt.

 

Der Pena Palast wurde in verschiedenen Baustilen errichtet. Das geschulte Auge kann Elemente aus der Neorenaissance, der Neogotik, der Neo-Manuelinik und maurische Bauelement entdecken. Die Innenräume sind vorwiegend im Stil des Barock und Rokokos gestaltet.

 

 

Da wir uns auch einen Palast von innen ansehen wollen fahren wir zum

Pena Palast.

Einen so farbenfrohen Palast habe ich noch nie gesehen.

 

Der portugiesische König Ferdinand II. erteilte 1840 den Auftrag den Palácio Nacional da Pena auf den Ruinen eines Klosters errichten. Jahrelang hatten hier Mönche gelebt, das Kloster war jedoch beim Erdbeben von 1755 zerstört und anschließend verlassen worden. Der Palast steht auf einem Felsenmassiv in der Serra de Sintra hoch über der kleinen Ortschaft Sintra.
Ferdinand der II. kaufte 1837 die Klosterruine und einige Gehöfte in der Umgebung aus seinen eigenen finanziellen Mitteln. Er wollte als Liebesbeweis an seine Frau hier einen Palast errichtet. Leider verstarb diese vor der Fertigstellung des Baus. Die zweite Ehefrau Ferdinands Gräfin von Edla war an der Gestaltung der Innenräume beteiligt.

 

Der Pena Palast wurde in verschiedenen Baustilen errichtet. Das geschulte Auge kann Elemente aus der Neorenaissance, der Neogotik, der Neo-Manuelinik und maurische Bauelement entdecken. Die Innenräume sind vorwiegend im Stil des Barock und Rokokos gestaltet.

Leider sieht man wegen des schlechten Wetters auf den Bildern die schönen Farben nicht sehr gut.

Wer mehr sehen möchte findet einige sehr schöne Videos im Internet.

 

Lissabon 7.11.2018-9.11.2018

 

Obschon wir Grossstädte eigentlich meiden machen wir bei Lissabon eine Ausnahme.

So viel Gutes wie wir über die Stadt gehört haben lassen wir uns das nicht entgehen.

Zum Übernachten stellen wir uns auf einen grossen Parkplatz im Hafen im Bezirk Belèm.

Beim Parkplatz weisst uns ein junger Mann ein, er ist zwar hier nicht offiziell angestellt aber aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit in Portugal ist dies wohl die einzige Möglichkeit etwas Geld zu verdienen.

Wir geben ihm 2 Euro und zum Dank behält er unser Bussli etwas im Auge so dass wir uns in Ruhe Belèm anschauen können.

Es hat sehr viele Touristen- und das im November.

Zum Glück ist die Uferpromenade sehr weitläufig und wir können mit den Hunden einen gemütlichen Spaziergang machen.

Wir schlendern bei sonnigem Wetter dem Tejo entlang vorbei am Padrao dos Descobrimentos (Seefahrerdenkmal), dem Torre de Belém um dann beim Mosteiro dos Jeronimos (Hieronymitenkloster) eine kleine Rast einzulegen.

Die Stimmung und die Aussicht auf die Brücke Ponte 25 de Abril sind wirklich atemberaubend und man hat absolut nicht das Gefühl in einer solchen Metrople zu sein.

 

Nach drei Stunden Fussmarsch sind wir total kaputt aber es lohnt sich, sich die Zeit für eine Besichtigung zu nehmen.

 

 

 

Padrão dos Descobrimentos

(Seefahrerdenkmal)

Denkmal aus der Zeit der Salazar Diktatur. Es erinnert an das goldene Zeitalter der Entdeckungen und zeigt viele wichtige Persönlichkeiten dieser Zeit.

 

 

 

 

Torre de Belém (Weltkulturerbe)

 

 

Das Wahrzeichen von Lissabon aus dem Jahr 1521. Früher diente er als Leuchtturm an der Tejomündung und begrüßte die ankommenden Schiffe der portugiesischen Seefahrer.

Der Turm liegt direkt am Tejo und zeigt den Stolz der portugiesischen See- und Handelsnation. Er wurde zwischen 1515 und 1521 erbaut. Ursprünglich stand dieser Turm mitten in den Fluten des Tejo.
Künstliche Aufschüttungen und auch das Erdbeben von 1755 haben bewirkt, dass man in nun bequem vom Ufer aus erreichen kann.

Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymitenkloster, Weltkulturerbe)

Das Kloster liegt in Sichtweite des Torre de Belém und ist es eines der bedeutendsten Gebäude der portugiesischen Spätgotik. Der Bau begann im Jahr 1501 und ist ebenfalls Weltkulturerbe. Das Marinemuseum und das Archäologische Museum befinden sich in seinen Mauern.

 

Noch ein paar Impressionen von der Promenade und vom Hafen.

 

 

Nach einer überraschend ruhigen Nacht starten wir den zweiten Tag unserer Lissabonbesichtigung.

Nach endloser Parkplatzsuche besichtigen wir den Bezirk Alfama -die Altstadt.

Auch hier immer wieder kleine, enge Gassen- Fadolokale und abseits des Touristenstroms der Charme der diese Stadt speziell macht.

Wie alle grösseren portugiesischen Städte ist auch Lissabon für einen Besuch mit Hunden nicht geeignet.

Es ist zu weitläufig und gefühlt nicht nur auf sieben Bergen erbaut. Ständig geht es hoch und runter und nach zwei Stunden sind wir total ko.

Nun noch Sturm und Regen und da in den Restaurants Hundeverbot herrscht brechen wir ab.

Lissabon ist eine tolle Stadt- man braucht nur Zeit, gute Schuhe und keine Hunde.

 

 

Lissabon wird auch das San Francisco von Europa genannt.

Ein Grund dafür ist sicher die grosse Brücke über den Tejo von Lissabon nach Almada.

Sie sieht der Golden Gate Bridge im kalifornischen San Francisco sehr ähnlich.

Sie heisst nur anders: Ponte 25 de Abril und ist 3,2 km lang- etliches kürzer also als die in den Staaten.

Ein Weiterer wie hügelig vor allem Alfama ist.

Und zu guter letzt werden hier die Gebäude auch so sparsam renoviert wie in San Francisco.

 

Wie in diese Bild die Cristo Rei Statue passt kann ich nicht erklären- erinnert sie doch viel mehr an Cristo Redento, die Jesustatue in Rio de Janeiro.

 

 

The sexiest WC on earth, na ja so weit würde ich jetzt nicht gerade gehen aber sauber und stylisch ist es allemal.

Die Adresse lautet: Terreiro do Paco 86, Lissabon

 

Setubal 9.11.2018

 

Setubal ist vorallem bekannt durch die Delfine die hier in der Sabo Bucht heimisch sind.

Rund 30 Delfine leben hier das ganze Jahr und werden regelmässig von Touristen besucht.

Wir werden die Delfine nicht besuchen da ich meiner Tochter Tasmin versprochen habe mit ihr Lissabon zu besuchen und das mit einer Wale-Watchingtour in Setubal zu verbinden.

 

Wir sind nach Setubal gefahren weil wir die Fähre nach Troia nehmen wollen um auf die Halbinsel zu kommen.

Das Wetter ist recht bescheiden und bei der Überfahrt sind keine Delfine zu sehen.

 

Comporta 10.11.2018

 

Im Internet habe ich gelesen dass Coporta einen wunderschönen Hippiestrand hat also nichts wie hin.

Der Strand ist leider nichts besonderes und von Hippie-Flair keine Spur.

So fahren wir weiter und haben für den Moment genug von der Küste.

Wir schmeissen alle Pläne über den Haufen und fahren ins Landesinnere um doch noch die vielzitierte Schönheit von Portugal zu finden.

 

Portel Gebiet Alentejo 11.11.2018

 

Schon die Fahrt ins Alentejo ist eindrucksvoll, die Weite der Landschaft mit den Oliven-, Mandarinen- und Orangenbäumen öffnet den Horizont und wir fühlen die klare Luft.

 

Die erste Station ist Portel, eine Kleinstadt mit einer alten Burg, weissen Häusern und engen Gassen.

Eine ganz andere Welt, keine Touristen, kein Müll aber sehr viel Ruhe.

Hier ist die Zeit ein bisschen stehen geblieben, die Menschen sind nicht gestresst, überall hört man ein freundliches "Bom dias". Auch wir Fremden werden immer wieder gegrüsst.

 

Die Burg ist ziemlich verfallen aber Mia, unser Burgfräulein, findet sie trotzdem toll und erkundet sie ganz genau.

 

Alquevastausee 12.11.2018

 

Wir sprechen von einem der größten künstlichen Seen Europas, der über dem Fluss Guadiana angelegt wurde. Er hat ein Staubecken von 250 Quadratkilometern und umfasst fünf Kreise des Alentejo mit vielen interessanten Orten. Am rechten Ufer empfangen uns die Burgen Juromenha, Alandroal, Terena, Monsaraz und Portel, und am linken Ufer sind Mourão und Moura bevorzugte Aussichtspunkte, um über diesen Wasserspiegel zu blicken.

 

Der Alquevastausee ist einer der grössten, künstlichen Seen Europas, der über dem Fluss Guadiana angelegt wurde.

Er hat ein Staubecken von 250 Quadratkilometern und umfasst fünf Kreise des Alentejo.

Am rechten Ufer befinden sich die Burgen Juromenha, Alandroal, Terena, Monsaraz und Portel, am linken Ufer sind Mouraound Moura.

Wir wollen einige dieser Burgen besuchen und bleiben ein paar Tage in der Gegend.

 

Den Anfang haben wir in Portel gemacht und fahren jetzt weiter zum Alquevastaudamm.

Der Staudamm hat eine Höhe von 96 Meter und ist erst nach jahrelangen Diskussionen 2002 fertiggestellt worden.

2004 konnte auch das Wasserkraftwerk in Betrieb genommen werden.

Wie leider bei den meisten Grossprojekten hatten auch bei diesem Bau einige das Nachsehen.

Ein ganzes Dorf, Aldeia da Luz ist dem Bau zum Opfer gefallen, wurde aber an einem anderen Ort so ähnlich wie möglich wieder aufgebaut.

Es wurde auch ein Museum geschaffen, in dem ein Großteil der Sammlung aus Objekten der Bewohner besteht und in dem alle Erinnerungen an das alte Dorf festgehalten werden.

 

Wir entscheiden und eine Nacht direkt am See zu verbringen und geniessen endlich mal wieder eine richtig dunkle Nacht. Wir befinden uns in einer Gegend, die von der UNESCO als Schutzgebiet für die Sternenbeobachtung erachtet wird. Nachts werden die öffentlichen Lichter soweit wie möglich ausgeschaltet, um perfekte Bedingungen für die Betrachtung des Himmels zu ermöglichen, selbst für Anfänger-Astronomen.

 

Der Staudamm

Aussicht von unserem Schlafplatz

Moura 13.11.2018

 

Moura ist eine Kleinstadt am linken Ufer des Sees.

Die Burg ist sehr gut erhalten und riesengross. Im Gegensatz zur Schweiz dürfen wir hier auf eigene Faust die Mauern und Türme erkunden. Vorallem Mia liebt es auf den alten Gemäuern herumzuklettern. Wir müssen nur aufpassen dass sie nicht abstürzt da es keine Sicherungen und Geländer gibt.

 

Die Stadt Mauro hat eine interessante Geschichte die auch im Wappen festgehalten wird.

Das Schicksal von Saluquia, der Tochter des maurischen Burgherrn, wurde in Moura zur Legende:

Angeblich wartete sie auf der Burg auf ihren Verlobten um Hochzeit zu feiern. Dieser wurde jedoch von christlichen Rittern gefasst, getötet und seiner Kleider beraubt. Als Mauren verkleidet drangen die Ritter sodann in die Burg ein, nachdem Saluquia ihnen das Tor geöffnet hatte. Als Saluquia ihren Irrtum bemerkte, sprang sie aus Verzweiflung vom Burgturm in den Tod.

 

 

Kirche Sao Joao Baptista

 

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Kirche São João Baptista.

Das gotische Bauwerk besitzt ein interessantes Portal im Emanuelstil, das mit Wappenkugeln geschmückt ist. Im Innenraum stützt eine elegante gedrehte Säule aus weißem Marmor die Kanzel. Auch die reizvolle barocke Kreuzigungsgruppe ist sehenswert. Die rechte Seitenkapelle ist mit Azulejos aus dem 17. Jh. geschmückt, die die Kardinaltugenden darstellen.

 

Impressionen von Moura

Mourao 14.11.2018

 

Fast unerträglich weiß ist diese Stadt, und überall stößt man auf hübsche, schmiedeeiserne Balkone.

Originelle Kamine prägen das Bild. Auf dem Marktplatz ist ein blühender Park und dahinter eine Kirche aus dem 18. Jahrhundert.

Auf einem kahlen Hügel thront eine stolze gotische Burg, zu der man sich über die gepflasterten Gassen hinaufkämpft. 

Fast furchteinflössend steht sie da mit ihren dicken Mauern und wir sind beeindruckt wie die Menschen vor so langer Zeit solche Bauwerke erschaffen konnten.

Stundenlang kann man hier umherstreifen und immer Neues entdecken.

 

 

In weiter Ferne sehen wir schon unser nächstes Ziel. Hoch auf dem Berg trohnt majestätisch Monsaraz.

 

Monsaraz 15.11.2018

 

Monsaraz- ein Dorf wie aus dem Bilderbuch- so titeln die Zeitungen wenn sie dieses Dorf beschreiben.

Sie überteiben dabei kein bisschen. Ein so märchenhaftes Dorf haben wir noch nie gesehen.

Die schmalen Gassen des Dorfes und seine weiß gekalkten Häuser entführen uns auf eine Reise in die Vergangenheit.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die alte Burg, die Kirche Matriz und der ehemalige Justizpalast.

Auf den kopfsteingepflasterten, schmalen Gassen kommt man vorbei an kleinen Lädchen, Weinkellereien und Restaurants.

Und als Krönung die atemberaubende Aussicht auf den See und die weite Landschaft des Alentejo.

 

Eine königliche Aussicht

Evora 16.11.2018

 

Mit einer in den keltischen und römischen Epochen verwurzelten Historie war Evora eine von Königen geschätzte und bewohnte Stadt. Hier befinden sich Denkmäler und Spuren, die einerseits den historischen Reichtum bezeugen und andererseits dabei helfen, den portugiesischen Einfluss in brasilianischen Städten wie Salvatore zu verstehen.

Evora ist eine der wenigen Städte die vom Erdbeben 1775 verschont blieb und noch heute vom goldenen Zeitalter Portugals zeugt.

 

Knochenkapelle Evora

 

Die Knochenkapelle nahe des Königspalast wird ihrem Namen schon am Eingang gerecht.

Über der Tür prankt in schwarzen Lettern der Spruch :

 

"Wir, die Knochen die hier liegen, warten auf Eure"

"Nos Ossos que aqvi estamos pelos vossos esperamos"

 

Im Inneren sieht man nichts als Knochen, die gesamten Wände, Pfeiler und Teile der Decke sind mit menschlichen Knochen verziert.

Es ist ein unglaublicher Ort, die Knochenkapelle in Evora ist faszinierend wie erschauernd zugleich.

Mehr als 5.000 Knochen wurden für die Gestaltung der Kapelle verwendet, die meisten menschlichen Überreste stammen aus dem 16. Jahrhundert und wurden vom nahen Friedhof in die Kapelle getragen.

Damals waren die Friedhöfe an ihre Kapazitätsgrenzen angekommen. Die Idee der Knochenkapelle in Evora wuchs mehr aus der Not heraus, hier fanden die Überreste eine würdevolle letzte Ruhestätte.

Im krassen Gegensatz zum Innern der Knochenkapelle steht die kleine Kapelle im Eingang.

Bis ins kleinste Detail ist sie wundervoll ausgearbeitet und mit sehr viel Gold geschmückt.

 

 

Im krassen Gegensatz zum Innern der Knochenkapelle steht die kleine Kapelle im Eingang.

Bis ins kleinste Detail ist sie wundervoll ausgearbeitet und mit sehr viel Gold geschmückt.

 

Kathedrale von Evora

 

Die größte Kathedrale Protugals findest du in Evora. 1186 begründet ist sie seitdem das dominanteste Gebäude der Stadt. Die große mittelalterliche Kathedrale besitzt einen eigenartigen Kirchturm, welcher an spitz zulaufende Helme erinnert.

Die Kathedrale ist wahnsinnig prunkvoll ausgestattet, überall glänzt und leuchtet es.

 

Templo Romano Diana

 

Nein, wir haben nicht schnell nach Griechenland gewechselt der Tempel der Diana steht in Evora und ist das älteste Bauwerk der Stadt.

Er hat aber eigentlich nichts mit Diana, der römischen Göttin der Jagd zu tun, vielmehr ist er dem höchsten Gott Jupiter geweiht.

Über die Jahrhunderte hinweg wurde es als Schlachthaus mit zugemauerten Mauern genutzt.

Diesem Umstand ist auch der gute Zustand zu verdanken.

 

 

Die Stadt Evora ähnelt einem grossen Open-Air-Museum mit vielen alten Gebäuden.

Hier ein paar Impressionen.

 

Mikki`s Plays to Stay Pera  17.11.2018-20.11.2018

 

Ein Campingplatz der etwas anderen Art ist Mikki`s Place to Stay.

Ein Platz zum Verweilen, Staunen und um die Seele baumeln zu lassen.

Obschon der grosse Platz fast voll ist kommt keine Hektik auf wie auf anderen Campingplätzen.

Die spezielle Atmosphäre steckt offenbar alle an, man geht rücksichtsvoll miteinander um, überall wird freundlich gegrüsst man spricht ein paar Worte miteinander und nach dem Sturm der über den Platz gefegt ist und etliche Vorzelt zerstört hat hilft man sich gegenseitig.

Mikki ist Holländer und nicht nur Campingplatzbesitzer sondern auch Künstler.

So bietet er auch Töpfer- und Malkurse an und überall sieht man kleine und grosse Zeugen seiner Kreativität.

Die meisten Bewohner des Platzes sind Holländer, Engländer und Franzosen die genug von der Winterkälte haben und hier überwintern.

Auch wir kommen immer wieder mit Leuten ins Gespräch und dabei erfahren wir dass etliche hier "gestrandet" sind und aus einem kurzen Besuch Monate geworden sind.

 

Tierarztbesuch Clínica Veterinária Do Ferrel 19.11.2018

 

Da wir für die Reise nach Marokko noch eine Tollwut-Titerbestimmung brauchen steht heute ein Tierarztbesuch an.

Wir fahren nach Luz in die Clinica Veterinaria, diese Klinik wurde uns empfohlen da sie unter der Leitung einer deutschen Tierärztin steht und es praktischer ist sich in Deutsch zu verständigen falls es Probleme gibt.

Wie auch in der Humanmedizin gibt es hier keine Termine. Man zieht eine Nummer und wartet bis man an der Reihe ist.

Da wir keine Lust haben stundenlang zu warten sind wir Punkt 9.00 da und erwischen die Nummer 2.

Nach kurzem Warten wird den Hunden Blut abgenommen und die Ärztin erklärt uns dass wir eine Impfung gegen den Herzwurm machen können und somit 1 Jahr lang keine Tabletten mehr geben müssen. Wiso man diese Impfung in den skandinavischen Ländern nicht empfiehlt ist uns rätselhaft aber für die Hunde und uns ist sie sicher die angenehmste Lösung.

Nachdem der Herzwurmtest gut ausfällt steht der Impfung nichts mehr im Weg und auch die jährlich anfallende kombinierte Impfung wird gleich erledigt.

Das Blut für den Tollwut-Titernachweis muss an ein amtliches Labor eingeschickt werden und  wie mir versichert wird können wir die Bescheinigung schon in 3-4 Tagen abholen.

 

Lieber Besuch aus der Schweiz  20.11.2018

 

Heute erwarten wir lieben Besuch aus der Schweiz und holen Yves Mutter Silvia vom Flughafen in Faro ab um mit ihr 10 Tage in der Algarve zu verbringen.

 

 

Nach so langer Zeit ist die Wiedersehensfreude sehr gross und auch Mia und Spella freuen sich wahnsinnig ihre Silvia endlich wieder bei sich zu haben.

Damit diesmal niemand auf dem Boden schlafen muss tauschen wir unser kleines Zuhause von 8qm gegen ein 200qm grosses Haus mit Pool.

Was für ein Luxus, fliessendes warmes Wasser, zwei Badezimmer, eine grosse Küche mit neuem 4-flammigem Gasherd, Backofen und Waschmaschine.

Das einzige Manko ist die Kälte im Haus.

Wegen der fehlenden Heizung, in Portugal hat es in vielen Häusern keine, erreichen die Temperaturen trotz unserem kleinen Elektroofen nie mehr als 17 Grad.

Zum Glück ist das Wetter meist schön und wir verbringen die meiste Zeit draussen so dass die Kälte am Abend unter der Decke auszuhalten ist.

Wir nutzen die Gelegenheit und wasche all unsere Kleider, putzen den Bus gründlich und räumen alles auf seinen Platz.

 

Praia da Marinha  21.11.2018

 

An unserem ersten gemeinsamen Tag begrüsst uns Portugal schon am Morgen mit strahlendem Sonnenschein und Silvia geniesst ihren Kaffee auf der Terrasse.

Nach dem ständigen Nebel in der Schweiz ist Sonne tanken bitter nötig.

Da Silvia das Meer liebt steht nun ein Strandbesuch auf dem Programm.

Yves hat den Praia da Marinha ausgesucht. Die Aussicht ist atemberaubend schön nur der Strand fällt, wegen der Flut, an die wir wieder nicht gedacht haben, etwas klein aus.

Sivia und ich machen dann auch sofort Bekanntschaft mit einer grossen Welle und stehen bis über die Knie im Wasser.

Der Stimmung tut dies zum Glück keinen Abbruch und wir erklimmen auf dem Rückweg die steile, lange Treppe zwar mit nassen Hosen und Schuhen aber ohne Probleme.

Oben auf den Klippen beim Hot-Dog essen bekommen wir noch Besuch von einer süssen Katze die sich auch von den Hunden nicht beeindrucken lässt und auf dem Tisch genüsslich mitfuttert.

 

 

Silves  21.11.2018

 

Nach dieser Stärkung fahren wir nach Silves.

Silves it eine Festungstadt, die einst die Hauptstadt der Algarve war.

Heute hat Sives eine ruhige und friedliche Atmosphäre, war aber während der Maurenzeit eine wichtige Festung und bedeutende Handelsstadt.

In der heutigen Zeit zeugen nur noch die Überreste der riesigen roten Steinburg und Teile der Stadtmauer von dieser glorreichen Zeit.

Da in der Burg Hundeverbot ist erkunde ich mit den Hunden die Altstadt während Silvia und Yves die Burg besuchen. 

Wirklich beeindruckt sind die Beiden nur wegen der Grösse und der Aussicht, ansonsten ist nicht mehr sehr viel von der Burg übrig.

Ich will mir die gotische Kathedrale ansehen aber sie ist geschlossen und macht von aussen nicht sehr viel her.

Nach den wunderschönen Burgen und Kathedralen im Alentejo sind Yves und ich wohl auch etwas verwöhnt.

 

Praia do Porto de Mos  22.11.2018

 

Leider ist das Wetter heute nicht so besonders und wir entscheiden uns zur VW-Garage in Portimao zu fahren um einen Termin für den kleinen Service zu machen der schon wieder fällig ist.

Nach längerem Suchen ist der Termin schnell gebucht und wie mir Fatima, die Dame im Büro, versichert wird es auch nur 30 Minuten dauern den Service zu machen. Unser Termin ist am 30.11.2018 um 9.45. Kein Problem, wir haben danach noch genügend Zeit Silvia zum Flughafen zu fahren und dann weiter Richtung Spanien zu fahren.

So lautet wenigstens der Plan, dass alles anderes sein wird werdet ihr später erfahren.

 

Bei trübem Wetter fahren wir zum Praia do Porto de Mos um Silvia ein paar Surfer in Aktion zu zeigen.

Leider ist bis auf einen Stand-Up Paddler niemand im Wasser und die Wellen geben trotz Wind und Flut nicht wirklich was her.

Das haben wir schon öfters erlebt und stellt eigentlich auch kein Problem dar da aber Silvia nicht so lange hier ist ärgert es uns schon ein wenig.

Wir machen einen Strandspaziergang und fahren danach zurück zum Haus. 

 

 

Museu de Portimao 25.11.208

 

Da das Wetter nicht besonders ist gehen Silvia und Yves heute alleine los und sehen sich das Museum de Portimao an.

Eigentlich ein Konservendosen-Museum zeigt es aber auch die Geschichte der Algarve.

So wie die Beiden erzählt haben ist es ein interessanter Ort den man gut bei Regenwetter besuchen kann.

Leider darf man im Museum keine Bilder machen.

Ein kurzer Spaziergang am Hafen und ein Besuch in einem Kaffee runden den Tag ab.

Im Kaffee entdecken sie ein kleines Bild von einem tollen breiten Strand in der Nähe.

Da es aber in der Zwischenzeit wie aus Kübeln regnet verschieben sie die Besichtigung auf einen anderen Tag.

 

Lagos 26.11.2018

 

Lagos am Montag zu besuchen ist eine schlechte Idee.

Am Montag sind nämlich alle Sehenswürdigkeiten geschlossen.

Ob dies in ganz Portugal so ist oder nur in Lagos können wir nicht sagen. Wir standen noch nie vor verschlossenen Türen, haben aber ehrlich gesagt keine Ahnung ob wir schon einmal an einem Montag eine Stadtbesichtigung gemacht haben da wir meistens nicht wissen welcher Wochentag ist.

Lagos besticht durch seine schmalen Gassen, die kleinen Geschäfte und die Strandpromenade.

Sehenswert sind sicher auch das Fort, die Kathedralen und die Stadtmauer.

Dies können wir nur leider wegen den Öffnungszeiten nicht beurteilen.

 

 

Praia da Rocha 26.11.2018

 

Nun wollen wir den Praia da Rocha bei Sonnenschein erkunden.

Silvia und Yves haben recht, dieser Strand ist absolut wunderschön.

Im Sommer ist hier wahrscheinlich der Teufel los, mit vollen Strandbars, kreischenden Kindern, posenden Machos, tiefbraunen Strandschönheiten und Normalos.

Wir haben Glück, der Strand ist nur mässig besucht und die Hunde können über den Strand rennen und toben.

Auf der rechten Seite kann man bei Ebbe durch ein niedriges Steintor krabbeln und kommt   in eine kleine, menschenleere Bucht.

Genau der richtige Ort um die Zeit zu vergessen.

Nun ja, jedenfalls bis die Flut die Bucht überschwemmt.

 

Sagres 27.11.2018

 

Da heute die Putzfrau und der Poolreiniger kommen machen wir uns schon am Morgen auf den Weg Richtung Sagres.

Unterwegs machen wir einen kurzen Halt beim Tierarzt um den Tollwut-Titernachweis zu holen.

Der Nachweis ist aber nicht auffindbar und nach fünf Minuten Wartezeit erklärt mir die Tierärztin dass ich von ihrem Mitarbeiter wohl falsch informiert wurde und es 10-14 Tage dauert bis die Unterlagen da sind.

Na toll, unsere Weiterreise steht somit in den Sternen.

Nun fahren wir aber erst einmal weiter, ändern kann man eh nichts.

 

a torre de Faro Cabo de Sao Vicente

 

Unsere erste Station in der Umgebung von Sagres ist der Leuchtturm Sao Vicente.

Dies ist der südwestlichste Punkt von Europa und in früheren Zeiten waren die Menschen sicher dass hier das Ende der Welt ist.

Die Weite des Meeres, das toben der Wellen, die wärmende Sonne und die rauen Klippen sind atemberaubend.

Kaum sind wir ausgestiegen bekommen wir auch schon Besuch von einem ziemlich zerzausten kleinen Streuner.

Auf der Spitze der 75m hohen Klippe steht einer der beeindruckensten Leuchttürme Portugals, der noch 50km entfernt im Meer gesehen werden kann.

Silvia und Yves besichtigen noch kurz das kleine Museum in dem Miniaturnachbauten von Schiffen zu sehen sind.

Bevor wir weiterfahren füttere ich noch rasch den kleinen Streuner der ,sehr schlau, zuerst die Wurst aus dem Sandwich futtert und erst danach das Brot.

 

Fortaleza de Sagres

 

Südwestlich von Sagres auf einer ein Kilometer langen und 300 Meter breiten Landzunge mit steil abfallenden Klippen, der Ponta de Sagres, befindet sich das Fort.

Es ist ein Nationaldenkmal von überragender Bedeutung.

Innerhalb dieser Festungsanlage liegt ein erst 1928 freigelegter Steinkreis dessen Alter und Zweck unklar ist. Der Kreis, unterteilt in 42 Felder und mit einem Durchmesser von 43m wird als Windrose interpretiert, könnte aber auch eine Sonnenuhr gewesen sein.

 

Marina Sagres

 

Nachdem wir so viel herumgelaufen sind haben wir Hunger und fahren in den Hafen von Sagres.

Im Restaurant A Sereia essen wir tollen frischen Fisch und Garnelen.

Total müde und zufrieden machen wir uns auf den Heimweg.

 

Bootstour Albufeira 28.11.2018

 

Da Silvia so lieb ist und heute zu den Hunden schaut fahren Yves und ich nach Albufeira um eine Bootstour zu machen.

Im ersten Teil schauen wir uns die Küste und die Grotten an und im zweiten Teil werden wir Delphine suchen.

Bei schönstem Wetter starten wir im Hafen von Albufeira und fahren nach einer kurzen, witzigen Einweisung durch unseren Captain der Küste entlang.

Vom Meer aus sehen sogar die Betonbunker in dieser vom Tourismus gezeichneten Gegend schön aus.

Echt beeindruckend wie hoch die Klippen und die Felsen im Meer erscheinen.

Wir haben das Glück einen sehr erfahrenen Bootsführer zu haben der sehr weit in die Grotten hinein fährt.

Ab und zu ist uns dabei etwas mulmig aber wir vertrauen darauf dass er weiss was er macht.

Nach etwa die 75 Minuten ist die Küstentour zu Ende und wir fahren in rasantem Tempo hinaus aufs Meer um Delphine zu suchen.

Leider ist uns das Glück nicht hold und wir fahren nach 2,5 Stunden ohne Delphinsichtung zurück in den Hafen.

Für uns hat sich die Fahrt aber auf jeden Fall gelohnt und wir haben die Küstentour und die rasante Fahrt übers Meer bei einer Wellenhöhe von 2 Metern total genossen.

 

Praia dos Salgados 29.11.2018

 

Den breiten Strand den wir gestern vom Schiff aus gesehen haben wollen wir Silvia natürlich nicht vorenthalten und machen uns auf zu einem Strandspaziergang.

Das Wetter ist nicht so der Hammer aber dafür sind die Wellen um so grösser.

Herrlich wie das Meer tobt und rauscht.

Plötzlich ruft Yves: Achtung Welle ! Wir rennen den Strand hoch und als wir uns umdrehen steht Silvia, einmal mehr, bis über die Knie im Wasser.

Hosen und Schuhe sind nass aber das Gelächter, auch bei Silvia, ist trotzdem gross.

Zum Glück hat Yves seine Wanderschuhe im Auto und so ist der Schaden schnell behoben.

 

Albufeira 29.11.2018

 

Da wir die farbigen Häuser im Hafen so schön fanden fahren wir heute noch einmal nach Albufeira um sie Silvia zu zeigen und endlich Tapas zu essen.

Der Himmel klart auf und wir können bei Sonnenschein auf einer Terrasse unsere Tapas geniessen.

Die Riesenportion auf dem Bild ist übrigens für 2 Personen.

Sehr lecker und mit 8 Euro absolut nicht überteuert obschon wir im totalen Touristengebiet sind.

 

 

 

Nun geht es weiter mit Portugal Teil 2