SÜDSPANIEN

Am 4.12.2018 erreichen wir endlich Südspanien.

Mal sehen ob es uns hier besser gefällt als in Portugal.

Vor unserer Fahrt nach Marokko haben wir hier noch einiges zu erledigen und hoffen es geht etwas flotter voran.

La Rodandela 4.12.2018

Offenbar hat es die letzten Wochen geschüttet wie aus Kübeln.

Der erste Camping den wir in Südspanien anfahren zeigt noch deutliche Spuren.

Viele Plätze sind gesperrt und alles ist matschig.

Da blieb uns wohl dank dem unfreiwillig langen Aufenthalt in Portugal eine Schlammschlacht erspart.

Auf meinem obligaten, morgendlichen Strandspaziergang mit den Hunden liegt mitten im Wald ein kleiner See direkt auf dem Weg.

Hier sieht man sehr gut dass das Wasser noch etwa 20cm höher stand und erst jetzt langsam wieder zurück geht.

Heute strahlt auf jeden Fall die Sonne und auch für die nächsten Tage ist kein Regen in Sicht.

Da die Spanier offenbar die Nase voll haben von den vielen Campern die sämtliche Strandparkplätze zuparken ist freies Stehen hier total verboten.

Nachdem was wir schon alles an Rücksichtslosigkeit gesehen haben kann man es ihnen auch wahrlich nicht verdenken.

Leider sind die Stellplätze so teuer dass wir wohl oder übel die nächsten Tage auf Campingplätzen verbringen müssen.

Da die Stellplätze, obschon häufig nicht mit Toilette, Dusche oder Strom ausgerüstet, fast so viel kosten wie ein Campingplatz mit der ACSI-Card werden wir wohl oder übel die nächsten Tage auf Campingplätzen übernachten.

Egal, wenn alles erledigt ist fahren wir eh weiter.

Huelva 5.12.2018

Eine wunderschöne, geschichtsträchtige Küstenstadt mit vielen Kirchen, Gassen und schmucken Plätzen.

Von hier ist Christoph Kolumbus gestartet um die "neue Welt" Amerika zu entdecken.

Eine Bronzestatue zeugt vom Stolz der Spanier auf ihren berühmten Landsmann.

 

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Plaza De las Monjas sie ist der Hauptplatz der Stadt.

Der städtische Architekt Francisco Mons y Morales wurde 1907 mit der Umgestaltung des Platzes als öffentlicher Raum beauftragt.

Ein geschmückter, künstlicher Baum steht direkt neben dem Springbrunnen und krönt den Platz während der Weihnachtszeit.

 

Das Monumento a la Virgen del Rocio

 

Das Bronzedenkmal stellt eine Szene der Wallfahrt El Rocio dar, eines der grössten religiösen Feste Spaniens.

Jedes Jahr zu Pfingsten reisen über eine Million Pilger in den Wallfahrtsort El Rocio an der Costa de la Luz.

Die Virgen del Rocio, ist der Grund für diese Pilgerreise. Sie wird oft auch als "Blanca Paloma"(Weisse Taube) bezeichnet.

In der Wallfahrtskirche Ermita del Pocio im Ort befindet sich eine Statue der Jungfrau.

Die Gläubigen versuchen die Statue, ihr Gewand oder das Podest zu berühren.

Besonders Kranke, Alte und Kinder sollen so einen besonderen Segen erhalten.

Impressionen von Huelva

Der Hafen von Huelva

 

Auch der Hafen von Huelva mit seiner sehr schön gestalteten Promenade und der Muelle del Tinto, einer Stahlbrücke die man begehen kann ist einen Besuch wert.

Sevilla 7.12.2018

Sevilla, eine Stadt von beeindruckender Schönheit begrüsst uns mit traumhaftem Wetter.

 

Parque de Maria Luisa

 

Im Zentrum Sevillas befindet sich der wichtigste öffentliche Park und die grüne Lunge der Stadt- der Maria Luisa Park.

Ursprünglich gehörte er als landwirtschaftliche Nutzfläche zum San Telmo Palast.

Im Jahre 1893 wurde er von Maria Luisa Fernanda der Stadt Sevilla überschrieben.

Es sollte aber noch bis 1914 dauern bis er als Maria Luisa Park öffentlich eingeweiht wurde.

Schon allein für die Besichtigung des mehr als 34 Hektar grossen Parks kann man gut einen Tag einplanen.

Überall stehen historische Gebäude, Springbrunnen, kleine Seen, ein Wasserfall, Pavillons und viele andere Dinge.

 

Plaza de Espana

 

Die Plaza de Espana ist einer der bekanntesten Plätze.

Als Sevilla 1929 die Iberoamerikanische Ausstellung  veranstaltete, wurde unter anderem die Plaza de Espana von Anibal Gonzales erbaut.

 Es handelt sich hierbei um ein halbkreisförmiges Gebäude das sich nahtlos um den Platz legt.

Der Halbkreis hat einen Durchmesser von 200 Metern und soll die Umarmung der südamerikanischen Kolonien durch Spanien symbolisieren.

Ausserdem zeigt die Öffnung des Halbkreises in Richtung Fluss, als Parabel für den Weg, den man gehen muss, um nach Amerika zu gelangen.

Beim Anblick dieser Schönheit kommen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. 

Und dann fliegen plötzlich kreischende Papageie über unsere Köpfe hinweg und machen den Moment noch spezieller.

Wieso hier so viele freie Papageie leben habe ich leider nicht herausgefunden.

 

Quartier Santa Cruz

Eines der beliebtesten und schönsten Viertel in Sevilla ist Santa Cruz.

Es befindet sich im Südosten der Stadt und beherbergt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten . Früher war der Stadtteil das Judenviertel von Sevilla.

Die breiten Kopfsteinpflasterstrassen schlängeln sich zwischen Bauten aus dem frühen 12.Jahrhundert entlang.

Das Quartier ist gespickt mit Palästen, Kathedralen und weiteren gewichtigen Bauten.

Besonders interessant und eindrücklich ist die Kathedrale von Sevilla, aber auch der Königspalast Alcazar kann sich sehen lassen.

Für uns sind die engen, manchmal keinen Meter breiten, Gassen besonders sehenswert. Hier sieht man viel mehr vom echten Sevilla das von seinen Bewohnern mit viel Liebe gehegt und gepflegt wird.

Die kolumbianische Botschaft

Das wohl speziellste Gebäude in Sevilla ist für uns die Botschaft von Kolumbien.

Mit ihren vielen bezaubernden Details ist sie auf jeden Fall einen kleinen Abstecher wert.

Da wir für unseren Besuch in Sevilla ausgerechnet den 6.Dezember, Tag der Verfassung, ausgesucht haben und die Stadt aufgrund des freien Tages aus allen Nähten platzt machen wir uns nach 4 Stunden Stadtbesichtigung auf den Rückweg zum Stellplatz.

Der Stellplatz liegt im Industriegebiet direkt beim Hafen und gewinnt ganz sicher keinen Schönheitspreis aber man ist in 15 Minuten Fussmarsch im Zentrum und er ist für

12 Euro/24 Stunden gut eingezäunt und sicher.

Man kann sicher auch günstiger stehen aber gerade in Grosstädten bezahlen wir lieber etwas mehr und müssen uns um unseren Bus und uns keine Sorgen machen.

Impressionen von Sevilla

Sevilla ist eine bezaubernde Stadt und einen Besuch ist sie sicher wert.

Um ihr aber wirklich gerecht zu werden sollte man sich die Zeit nehmen und ruhig 2-3 Tage einrechnen.

Da wir den Hunden nicht zuviel Grossstadtgetummel antun wollen beenden wir unseren Besuch nach einem Tag.

Wer weiss, vielleicht kommen wir irgendwann zurück.

 

Einen Wermutstropfen den es leider in vielen Städten gibt sind die Berge an Abfall denen man begegnet sobald man das touristische Zentrum verlässt.

Chiclana de la Frontera 9.12.2018

"Chiclana de la Fontera ist eine der führenden touristischen Destinationen an der Küste von Cadiz. Die Strände und der Yachthafen der Stadt sind zwei der attraktivsten Elemente für Touristen in Chiclana de la Frontera."

 

So steht es im Reiseführer und so ist es auch. Sicher für manche sehr schön, für uns vor allem sehr touristisch. 

Wir machen einen Spaziergang auf der Strandpromenade und gehen dann, trotz Hundeverbot das offenbar niemanden interessiert, auf dem Strand zurück.

Was Chiclana anders macht als andere Touristenhochburgen sind die fehlenden Betonbunker.

Zwar ist es dicht verbaut aber mit Stil und schmucken, weissen Häusern.

Wir machen uns wieder auf den Weg und überlassen den Touristenstrand denen die Freude daran haben.

Kleiner Service, die Zweite Teil 1

Wegen der Feiertage, 6.Dezember, Tag der Verfassung, 8.Dezember, Maria Empfängnis, habe ich wie telefonisch eigentlich vereinbart bis jetzt noch keinen Termin für den Service bekommen.

Nun fahren wir direkt zur VW-Garage und versuchen unser Glück vor Ort.

An der Reception werde ich von einer sehr hübschen und freundlichen jungen Dame empfangen und sie entschuldigt sich sofort dass wegen der Feiertage noch nichts gemacht wurde.

Kein Problem, sie verspricht den Filter zu bestellen und wir bekommen einen Termin für den 13.12.2018 um 9.00 morgens.

El Puerto de Santa Maria 10.12.18-13.12.2018

Camping Las Dunas El Puerto de Santa Maria

Wir sind erneut guter Dinge und richten uns auf dem Camping in El Puerto de Santa Maria ein. 

Der Camping ist direkt am Meer und auch der grosse Markt am Diensttag ist direkt vor der Tür.

Lustigerweise nennen die Spanier einen Markt mit neuen Waren Flohmarkt. Woher das kommt weiss ich leider nicht, aber wenn man die Gelegenheit hat sollte man solch einen Flohmarkt unbedingt besuchen. Hier findet man alles was das Herz begehrt, Stoffe, Kleider, Schuhe, Haushaltwaren u.v.m. zu unschlagbar günstigen Preisen. Unschlagbar ist aber auch die Lautstärke in der die Ware angepriesen wird. 

Der Markt ist riesig und nach einer guten Stunde sind wir fast taub von dem Geschrei.

Marktbesuche sind trotzdem immer etwas schönes und unsere Damen laufen in der Zwischenzeit so schön in Deckung hinter unseren Beinen dass es auch für die Beiden erträglich ist.

 

Auf dem Platz lerne ich ein sehr nettes deutsches Ehepaar kennen und beim Quatschen vergeht die Zeit wahnsinnig schnell. Eigentlich schade, Gesprächsstoff wäre noch für Tage vorhanden.

Beim Abwaschen lerne ich noch ein total aufgestelltes Ehepaar aus der Schweiz kennen. Sie machen in Cadiz einen mehrwöchigen Sprachkurs und radeln jeden Tag die ca. 18 km lange Strecke El Puerto de Santa Maria - Cadiz hin und zurück.

Hut ab vor so viel Durchhaltewillen und Ausdauer.

 

 

Der Strand mit Palmen direkt vor dem Camping

 

Cadiz 12.12.2018

Ich kann es nur immer wieder betonen, ein Tag ist für die wundervollen spanischen Städte zu kurz.

So auch in Cadiz, es sprudelt vor spanischem Charme und ist eine wunderbare Mischung aus alten Gebäuden und der Lebendigkeit der Spanier.

Die Altstadt ist von einer Festungsmauer umgeben die früher Schutz vor Angreifern bot.

Überall begegnet man riesigen Bauten wie zum Beispiel der Kathedrale von Cadiz. Sie ist das grösste Gebäude der Stadt und ihre goldene Kuppel glänzt wunderschön im Sonnenschein.

Kathedrale von Cadiz

Kirche Iglesia de Santiago

 

Von aussen macht die Kirche einen eher schlichten Eindruck, umso beeindruckender ist das Innere.

Im Innerern befinden sich eine Reihe von interessanten barocken Altarbildern des siebzehnten Jahrhunderts.

Das Relevanteste ist das Hauptaltarbild, ein Werk von Meister Alejandro Saarvedra, mit vergoldeten und vielfarbigen Details von Juan Gomez Couto.

 

Impressionen Cadiz

 

Wie Moderne und Altertum im Gegensatz und doch im Einklang stehen können seht ihr auf den nächsten Bildern.

Cadiz ist eine Stadt die man gesehen haben muss, nicht zu gross und doch sehr vielfältig und spannend.

 

 

Wer sich eine Auszeit vom Trubel der Stadt nehmen will kann am Hafen ein paar ruhige Minuten geniessen.

 

Kleiner Service, die Zweite Teil 2

Wie vereinbart fahren wir heute zur VW-Garage. Es regnet in Strömen, das erste mal seit Tagen, und wir bereiten uns auf nasse Stunden ohne unseren Bus vor. Regensachen, Laptops und Leckerlis für die Hunde sind gepackt.

Nur noch die Schlüssel abgeben und dann sind wir das Serviceproblem bald los.

Denken wir, aber schon beim Betreten des Empfangsraumes verrät mit der Gesichtsausdruck der netten Dame nichts Gutes.

Wie ich später feststelle hat ausgerechnet diese Woche das Internet und mein Natel gespuckt und so konnte sie mir nicht Bescheid sagen dass die VW-Zentrale nicht weiss welchen Filter unsere alte Dame braucht.

Sie hat mich mehrfach angeschrieben dass wir vorbeikommen müssen damit der Mechaniker die Filternummer nachsehen kann.

Da mich die E-Mails und Telefonate nicht erreicht haben, haben sie natürlich jetzt keinen Filter und wie lange es dauert Einen zu besorgen weiss sie auch nicht. Ausserdem ist schon Donnerstag also geht diese Woche schon mal gar nichts mehr.

Nach kurzer Rücksprache mit Yves steht fest, er hat die Nase voll und das Ganze wird abgeblasen.

Die freundliche Dame ist untröstlich und entschuldigt sich immer wieder obschon es ja absolut nicht an ihr, sondern viel mehr an der Unfähigkeit von VW Spanien und einer Verkettung unglücklicher Umstände liegt.

Tja, neues Land, neues Glück, man ist ja Optimist.

Der nächste Versuch startet in Marokko.

Camping Valdevaqueros 13.12.2018-17.12.2018

Nach dem erneuten Reinfall mit dem Service fahren wir ins Val de Vaqueros in der Nähe von Tarifa.

Hier wollen wir noch Wäsche waschen, putzen und alles für die Reise nach Marokko vorbereiten.

Der Camping ist einfach aber sehr sauber und gemütlich, es mangelt an Nichts.

Auch der Strand ist schnell zu erreichen und echt toll.

Offenbar gilt er als Mekka für Kite-Surfer und dem entsprechend ist der Himmel voller bunter Segel.

Die Angestellten sind super freundlich und der Chef "Pepe" ist der Kracher.

Zum Glück haben wir uns hier noch etwas Zeit genommen uns über Marokko zu informieren den sonst wären wir nichts ahnend mit Drohe rüber. Drohnen sind in Marokko streng verboten und werden an der Grenze eingezogen und nur gegen eine hohe Gebühr bei der Ausreise vielleicht zurückgegeben.

Wenn man in Marokko mit einer Drohne erwischt wird kommt auch noch eine Busse von 1200 Euro dazu und die Drohne ist auch weg.

Ganz klar nehmen wir das Ding nicht mit, denn auf Ärger haben wir keine Lust.

Zum Glück gibt es "Pepe".

Sein Motto lautet " Wenn du "Pepe" kennst hast du keine Probleme".

Tatsächlich nimmt er die Drohne ohne Probleme entgegen und schliesst sie sicher im Tresor ein bis wir zurück sind.

Wer nach Marokko reist kann auch ohne Probleme seine Fahrräder, Fahrradträger, Satellitenschüsseln usw. bei ihm deponieren.

Bei unserem Gespräch, er spricht fliessend Französisch, Englisch und Deutsch, erzählt er mir dass schon diverse Hunde bei der Rückkehr nach Spanien 40 Tage in Quarantäne gelandet sind weil der Tollwut-Titernachweis gefehlt hat.

Dies ist nicht nur eine kostspielige Angelegenheit sondern auch purer Stress für die Hunde.

 

Dabei kommt raus dass wir uns den ganzen Stress mit dem Tierarzt in Portugal hätten ersparen können da der Schwiegersohn von "Pepe" Tierarzt ist und er den Test auch gemacht hätte.

Die Resultate wären dann innerhalb 3-4 Tagen da gewesen.

Später ist man immer schlauer, aber gut zu wissen falls wir mal wieder nach Marokko fahren.

 

Der Campingplatz ist auch sonst ein Glücksfall, haben wir doch hier Claudia und Wolfgang aus Basel kennengelernt.

Sie sind mindestens 3 Jahre unterwegs, sind super lieb und Claudias Schokoladenkuchen ist ein Traum.

Sie sind gerade aus Marokko zurückgekehrt und geben uns tolle Tipps für unsere Reise.

Da das Wetter schlechter wird wollen wir weiter obschon uns die Gespräche mit den Beiden fehlen werden.

Hier noch die Adresse des Campings den ich wirklich empfehlen kann :

Camping Valdevaqueros
Ctra N340, km 75,5
11380 / Tarifa/Cádiz
Spanien

Algueciras 17.12.2018

Algeciras wird nur ein kurzer Halt.

Wir fahren zu "Carlos" um unsere Tickets für die Fähre zu kaufen.

Nach nur 10 Minuten ist alles erledigt und wir haben 190 Euro für Alle bezahlt.

Die Tickets sind "offen", das heisst wir können innerhalb eines Jahres einmal hin und zurück egal wann wir wollen.

Bei "Carlos" ist es Tradition dass jeder Kunde eine Flasche Wein, Sidra oder Ähnliches und etwas Süsses bekommt.

Wir haben eine Art Prinzenrolle und eine Flasche Sidra bekommen.

Die Tickets kosten ohne Anhänger, ganz egal wie gross das Teil ist,immer zwischen 180 und 200 Euro und mit Anhänger 200-220 Euro.

Zum Buchen müsst ihr unbedingt die Pässe aller Mitreisenden und die "carte grise", den Fahrzeugausweis mitnehmen.

Die Nacht verbringen wir auf dem Stellplatz ein paar Hundert Meter von "Carlos" Büro entfernt.

Check-in und Überfahrt 18.12.2018

Nach einer kurzen Nacht fahren wir in den Hafen von Algeciras.

Da mir "Pepe" erzählt hat dass die Fähre um 7.00 am wenigsten überfüllt ist und wir somit auch nicht so lange für die Zollkontrolle brauchen entscheiden wir uns früh zu fahren.

Wie von Skandinavien gewohnt sind wir schon um 5.30 Uhr am Check-in.

Viel zu früh, 7.00 heisst hier dass die Schalter um 7.00 Uhr öffnen und nicht dass die Fähre um 7.00 Uhr fährt.

Der Check-in geht schnell und unkompliziert und wir stehen für die Einreise auf dem zweiten Platz. Das wird sich als sich noch als sehr praktisch erweisen.

Auf dem Schiff dürfen wir die Hunde sogar mit in den Aufenthaltsraum nehmen und müssen nicht wie befürchtet draussen auf Deck frieren.

Als erstes müssen wir die Passformalitäten erledigen.

Dies geschieht praktischerweise direkt im Aufenthaltsraum bei einem sehr netten Polizisten der mir erzählt dass wir immer wieder in sein wunderschönes Land kommen werden und unbedingt in den Süden abseits der Touristenströme fahren sollen.

Für die Passkontrolle muss man eine "Fiche" ausfüllen.

Diese "Fiche" erhält man an Bord.

Wegen der häufigen Polizei-und Militärkontrollen im Land empfiehlt es sich einige "Fichen" mitzunehmen und auszufüllen so spart ihr euch und den Beamten viel Zeit und Gefrage.

Über diesen Link könnt ihr euch zuhause welche ausdrucken.

Die Passkontrolle geht sehr schnell und nach fünf Minuten haben wir den Stempel mit unserer C.I.N.-Nummer im Pass.

Diese Nummer braucht ihr für die Einreise und auf jedem Campingplatz.

Es ist eure Personalnummer für Marokko.

Da wir schon bald marokkanischen Boden betreten geht es nun hier weiter.