NORWEGEN

Grenze Norwegen nach Trollsund 25.07.2018


Norwegen fasziniert uns schon auf den ersten Kilometern.
Wir fahren durch das Gebirge und sind begeistert von der Weitsicht und den unterschiedlichen Bergen.
Dann plötzlich teilt sich der Berg und wir erblicken unseren ersten norwegischen Fjord.
Das Wasser ist total blau und klar.
Ein unbeschreibliches Gefühl, wir sind sprachlos ab soviel Schönheit.
Kurz darauf entdecken wir eine Sandbank und Spella und Mia geniessen es endlich einmal wieder durch den Sand zu rennen. Da es hier keine anderen Tiere hat lassen wir sie ausnahmsweise von der Leine.
Wie in jedem skandinavischen Land herrscht auch in Norwegen Leinenpflicht. Bei all diesen Wildtieren macht das auch Sinn. Mia und Spella sind es nur nicht gewöhnt .

 

 

 

Stehplatz Trollsund 25.07.2018

Unsere Fahrt geht weiter nach Trollsund wo wir uns einen Schlafplatz suchen wollen.


Plötzlich entdecken wir den VW-Bus der Bündner die wir in Finnland auf dem Stehplatz Inari kennengelernt haben.
Ehrensache dass wir rasch Hallo sagen und nach längerem Quatschen entscheiden wir uns auch an diesem wunderschönen Platz zu bleiben.


Es wird langsam merklich kühler und ein starkes Gewitter zieht auf. Spielt keine Rolle, nach der Hitze der vergangenen Wochen geniessen wir es im Bus zu sitzen und zu kochen.


Gegen Abend kommen immer mehr Camper und ein Deutscher stellt sich natürlich direkt vor uns so dass es mit unserer tollen Aussicht vorbei ist.
Sarah ist das viel schlagfertiger und jagt "ihren" Deutschen zum Teufel. Recht hat sie, es ist eine Frechheit am Abend zu kommen und Anderen direkt vor die Nase zu parken.
Liebe deutsche Freunde, wir haben natürlich nichts gegen Euch aber hier ist wieder einmal deutsches Schwarmverhalten angesagt und das ohne jegliche Rücksichtnahme.


Wir unterhalten uns, nachdem das Gewitter aufgehört hat, noch ein wenig und lachen über den Zufall der uns hier in einem anderen Land ca. 250 Kilometer weiter weg wieder zusammengeführt hat.


Man sieht sich immer zwei Mal im Leben und in diesem Fall hoffen wir auch auf ein drittes Mal, eine Flasche Champagner ist auf jeden Fall schon bereit.
Am nächsten Morgen gehen wir es langsam an, trinken Kaffee, tauschen Erfahrungen aus und erst nach Mittag fahren wir los nach Hammerfest.


Sarah und Pascal fahren ans Nordcap und so trennen sich unsere Wege nach einer Weile dann definitiv.

 

 

 

Sarah und Pascal aus dem Bündnerland

Hammerfest, Eisbären-Club 26.07.2018


Wir sind am nördlichsten Punkt unserer Reise angekommen. Das Nordcap werden wir nicht besuchen da im Moment Hochsaison ist und wir den Menschenmassen so gut wie es geht ausweichen möchten.


Hammerfest ist eine Industriestadt die während des zweiten Weltkrieg total zerstört wurde. So gibt es hier nur neuere Häuser und der Charme der nordischen Städte ist hier leider nicht zu finden.


Ziel unseres Besuches in Hammerfest ist aber das Eisbärenmuseeum und da wollen wir Mitglied des Eisbären-Club werden.
Auch viele gekrönte Häupter aus Norwegen und Schweden sind Mitglied in diesem Club und der Mitgliederbeitrag kommt den Eisbären zugute.
Eine andere nützliche Komponente dieser Mitgliedschaft ist natürlich der lebenslange Gratiseintritt ins Museeum und die Einladung zur Hauptversammlung im Januar. Leider sind da die Reisekosten nicht inbegriffen und so werden wir dieser Versammlung wohl nicht beiwohnen.
Habt ihr übrigens gewusst dass ein Eisbär 8 Monate ohne Nahrung überleben kann ?


In Hammerfest haben wir übrigens endlich die angemessene nordische Temperatur von 17 Grad.

 

 

Stehplatz Forsöl 26.07.2018

Der Stehplatz  in Forsöl unweit von Hammerfest ist schon sehr gut besucht als wir um 17.00 ankommen.
Diesen Massen an Campern die das Land im Sommer überfluten werden wir wohl die nächste Zeit nicht entgehen also finden wir uns damit ab und träumen von den Zeiten nach der Hochsaison.


Irgendwie bekommen wir den Norwegern gegenüber ein richtig schlechtes Gewissen .
Sie haben einen so kurzen Sommer und da müssen sie den Platz auch noch mit uns Touristen teilen.


Am Morgen mache ich einen Spaziergang mit den Hunden zu einer ehemaligen Stääte der Sami. Von der Stätte ist leider nicht mehr viel zu sehen aber dafür spaziert eine Rentierfamilie mit einem Jungen nur ca. 15 Meter vor uns über den Weg. Die Hunde und ich verhalten uns ganz ruhig und es ist einfach nur schön die Tiere zu beobachten.
Schade ist Yves ausgerechnet jetzt nicht dabei. Schon ungerecht denn normalerweise macht am Morgen immer er die erste Runde.

 

 

Fahrt Hammerfest-Alta 27.07.2018

Der Weg durch die Fjorde nach Alta ist bei wieder sonnigem Wetter sehr abwechslungsreich und wir sehen eine Menge Rentiere, Schafe und Eichhörnchen die gemütlich auf der Strasse spazieren.

 

 

Stehplatz Alta 27.07.2018-29.07.2018

Eigentlich wollen wir in Alta das Steinzeitmuseeum mit über 6000 Höhlenzeichnungen von vor 2000-7000 Jahren besuchen. Da die Felsen natürlich draussen sind und es wieder heiss wird lassen wir das Vorhaben sausen und fahren in eine kleine Bucht wo eine kühle Brise weht und auch Mia und Spella nicht so unter der Hitze leiden müssen.


Da es uns hier so gut gefällt und wegen einer Strassensperrung nicht so viele den Weg finden verbringen wir hier ruhige zwei Tage.
Ein Bad in der Barentssee lassen wir uns auch nicht entgehen. Es ist sehr erfrischend aber doch nicht so eisig wie wir gedacht haben.


Am Abend fahren wir mit einem Zwischenstop nach Tromsö.

 

 

Fahrt Alta-Tromsö 29.07.2018

Die Fahrt von Alta nach Tromsö ist 340km lang desshalb starten wir erst am Abend und fahren die Hälfte noch in der Nacht. So sind die Temperaturen angenehmer und da es immer noch nicht finster wird ist die Fahrt über die Berge doch interessant.

Schon komisch im hohen Norden direkt unter den Schneefeldern zu stehen und auch nachts um 23.00 in Shorts nicht zu frieren.

Unser armer Bus kommt recht ins Schnaufen und so legen wir nach 150km eine Schlafpause ein.

Am Morgen um 8.00 fahren wir weiter damit wir vor der grossen Mittagshitze den Camping erreichen.

 

 

Fähren Oldertalen-Lyngseiden, Svensby-Breivikeidet 29.7.2018

Um Kilometer zu sparen nehmen wir unterwegs zwei Mal die Fähre.

Ein Spass den man sich hier ohne weiteres erlauben kann kosten doch die Fähren zusammen nur 28.60 Euro und wir sind insgesammt ca.50 Minuten auf dem Meer.

So haben wir etwa 65 Kilometer gespart.

 

 

Noch eine Zusatzinformation zu den Fähre.

Wenn ihr die Fähren über die App Tromsmobillett kauft spart ihr bis zu 30% auf den Fahrpreis.

Die App ist sehr schnell und kostenlos installiert und ihr spart euch auch den Billettkauf an Bord der Fähre.

Bitte achtet darauf das Ticket nicht zu früh zu kaufen da es zum Beispiel bei kurzen Strecken nur 1 Stunde gültig ist.

Camping Tromsö 29.07.2018

Auf dem Camping steht nach 5 Tagen Freistehen Wäsche waschen,etwas putzen und vorallem richtig lange duschen auf dem Programm.

So eine schöne warme Dusche wird wirklich nur noch von Yves Tomatenrisotto mit Aussicht auf den Fjord übertroffen.

 

 

Fähre auf die Insel Senja 30.7.2018

Da wir noch im Jula in Tromsö einkaufen wollen und danach die Fähre auf die Insel Senja nehmen wollen ist heute frühes aufstehen angesagt.

Um 6.30 klingelt der Wecker und wir merken wieder einmal wie verwöhnt wir eigentlich sind und aufstehen nach Plan fällt schwer.

Da wir aber ausnamsweise unsere Pläne nicht umstellen wollen stehen wir auf.

Im Jula, einem Laden mit Werkzeug, Campingartikeln, Dingen fürs Auto usw. zu angenehmen Preisen finden wir dann auch wirklich den Gittereinsatz für unseren Omnia, damit werden die Brötchen rundum schön knusprig, und einen kleinen Rucksack für mich damit Yves nicht immer alles alleine schleppen muss.

Weiter gehts Richtung Fähre. Wir sind sehr gut in der Zeit und stauen nicht schlecht als eine gute halbe Stunde vor Abfahrt schon eine endlose Schlange Autos  vor dem Pier steht.

Nachdem auch noch einige Norweger, wahrscheinlich mit Einheimischenbonus, an der Schlange vorbei in die erste Reihe vordrängen sehen wir unsere Chance diese Fähre zu erreichen schwinden.

Und tatsächlich, obwohl die Fährlotzen sicher stundenlang Tetris geübt haben und sich alle Mühe geben passt unser Bus ganz knapp nicht mehr hinein.

Die Heckklappe des Schiffes lässt sich nicht mehr schliessen und wir müssen wieder runter von der Fähre.

Das heisst für uns 4 Stunden warten.

Zum Glück haben wir auf der Fahrt hierher einen wunderschönen, weissen Sandstrand gesehen und beschliessen die Wartezeit mit einem Strandspaziergang abzukürzen.

Am Strand haben wir bei erneut sehr heissen Temperaturen richtiges Karibikfeeling.

Sogar der grosse Seestern und die Quallen passen ins Bild.

 

 

 

Mefjordvaer 30.07.2018-1.08.2018

Senja ist ein absoluter Traum und schon wieder anders als die Gegenden zuvor.

Die Klippen sind steiler und noch schroffer aber zugleich auch sehr lieblich.

Wir finden nach kurzer Fahrt auf einer Landzunge einen schönen Stehplatz und geniessen zumindest am Anfang die Ruhe.

Leider hat es, entgegen den Aussagen in den Broschüren, auch hier sehr viele Touristen.

Wir beschliessen trotzdem zwei Tage hier zu bleiben.

 

 

Wanderung auf den Knuten 31.07.2018

 

Der nächste Morgen begrüsst uns wieder mit schönem Wetter aber da es noch nicht zu heiss ist beschliessen wir eine Wanderung auf den Knuten zu unternehmen.

Leider lösen ich meine Wanderschuhe im wahrsten Sinne des Wortes in ihre Einzelteile auf und da das ganze Innenfutter sich löst bekomme ich ganz tolle Blasen.

Die Wanderung ist trotzdem sehr schön und der Ausblick einfach atemberaubend.

 Den Eintrag ins Gipfelbuch haben wir natürlich auch gemacht. Bei den Norwegern ist das Gipfelbuch heilig und es gehört einfach dazu sich einzutragen,

 

 

Hier wachsen Moltebeeren, sie werden auch " Gold des Norden" genannt und sind heiss begehrt.Plätze mit Moltebeeren werden als Familiengeheimnis von Generation zu Generation weiter gegeben.

Bisher ist es noch nicht gelungen sie anzubauen und so bleiben sie etwas Spezielles.

 

Stehplatz Senjatrollet 1.08.2018

Unweit der grössten Trolle der Welt finden wir einen genialen Stehplatz.

Dank unseres kleinen Busses können wir beim Parkplatz runterfahren und uns auf eine kleine Insel mit Grillstelle stellen. Ab und zu kommen Radfahrer um sich abzukühlen oder Autofahrer zum fotografieren aber sonst sind wir alleine und geniessen die Zweisamkeit.

Da neben dem Platz ein Bach mit Süsswasser fliesst genemigt sich Yves nach dem Grillen eine Dusche.

Ich verschiebe die Dusche auf den nächsten Morgen, lasse es aber angesichts der Morgentemperaturen dann doch bleiben und beschränke mich auf Waschlappen und Warmwasser im Bus.

 

 

Senjatrollet 2.08.2018

In Senjatrollet besuchen wir Herr und Frau Troll mit ihren sechs Kindern.

Sie sind mit viel Liebe gebaut und stehen als grösste Trolle der Welt auch im Guinessbuch der Rekorde.

Sicher nicht ein historisch wertvoller Ort aber Trolle gehören irgendwie zu Norwegen und auch die Gebäude wie zum Beispiel die Cafeteria sind sehr gepflegt und bis in Detail durchdacht und ich denke allemal einen Besuch wert.

 

 

Fähre nach Andoya 2.08.2018

Die Überfahrt von Senja nach Andoya dauert ca.100 Minuten.

Wenn man mit der Tromsmobillett App bezahlt spart man ungefähr 30%. So hat uns diese schöne Seereise nur 661.50 NOK gekostet was ja nicht gerade viel ist wenn man bedenkt wass man sonst für eine Fahrt auf dem Meer bezahlt.

Für Mia und Spella sind Seereisen übrigens kein Problem, auf den Bildern sind sie nur müde und entspannt auch wenn sie etwas grün um die Nase aussehen.

 

 

Camping Bleik 2.08.2018- 4.08.2018

Da es wieder einmal Zeit für eine ausgiebige Dusche ist steuern wir den Camping in Bleik an und treffen schon wieder Schweizer. Wahrscheinlich muss man nach Norden fahren um Schweizer zu treffen wir haben auf unseren letzten Reisen nicht annähernd so viele getroffen.

Sabrina und Migu kommen aus Bern und sind mit ihrem Bus für 4 Monate durch Norwegen unterwegs.

Sie entpuppen sich als wahre Norwegenkenner und Sabrina ist sogar dabei die norwegische Sprache zu lernen.

Sehr interessant für uns da sie uns einige Dinge erzählen können die man nicht im Reiseführer findet.

Der Tipp wo man Elche finden kann hat aber leider bis jetzt noch nichts gebracht.

Wer mehr über die Beiden lesen will findet viel Spannendes auf ihrem Blog .

 

Auch unseren deutschen " Freund " mit dem wir in Mefjordvaer Ärger hatten treffen wir hier wieder.

Nachdem ein Norweger sein über 7m langes Wohnmobil direkt auf unserem Platz parkiert hat und wir eine ziemlich müehsame Diskussion mit ihm hatten sind wir überzeugt dass wir irgendwie anziehend auf solche Menschen sind.

Zum Glück sind rücksichtslose Menschen die Ausnahme und der grosse Teil der Camper sind überaus nett und zuvorkommend.

 

Da wir nun richtig nordisches Wetter mit 16 Grad und Regen haben beschliessen wir zwei Nächte auf dem Camping zu bleiben, etwas am Strand zu spazieren, Blog zu schreiben, zu spielen und zu stricken.

 

Beim Strandspaziergang entdecke ich noch einen Seeigel und leider sehr viele Ohrenquallen.

Die Ohrenqualle hat einen durchsichtigen bis weissen Körper und charakteristische vier Ringe im Zentrum. Sie ist ungiftig und kein Problem für Badende. Trotzdem finde ich es nicht gerade prickelnd mit diesen Dingern zu baden oder darauf zu treten.

 

 

Leuchturm Nordmela 4.08.2018

Unsere Reise führt uns der Küste von Andoya entlang zum Leuchtturm von Nordmela. Ein idyllisches Plätzchen auf einer Landzunge. Der kleine Berg ist schnell erklommen und wir werden mit einer traumhaften Aussicht belohnt.

 

 

Stehplatz Sörmela 4.08.2018

Immer noch auf der Suche nach Elchen fahren wir auf einen abgelegenen Platz in der Nähe von Sörmela.

Leider sehe nur ich von ganz weit weg einen kleinen Teil von einem Elch.

Da sind unsere Nachbarn, eine Herde Schafe, schon viel zutraulicher und ziemlich laut.

Tröstend dass offenbar auch in der Tierwelt Teenager ihre Mütter zur Verzweiflung bringen, denn ein Mutterschaf ist ständig lautstark auf der Suche nach ihrem Nachwuchs.

Trotzdem sind uns unsere vierbeinigen Nachbarn lieber als manche anderen.

Das Wetter bleibt im Moment wechselhaft aber wir geniessen es endlich nach herzenslust zu wandern und nicht schon bei der geringsten Bewegung zu schwitzen.

 

 

Wanderung Sortland 5.08.2018

Wir fahren weiter nach Hovden und machen unterwegs eine Wanderung in der Nähe von Sortland.

Für Mia ist hier der ideale Wanderweg, überall kann man Blaubeeren in Masse futtern.

Bei dieser Gelegenheit sehen wir auch ein Schiff der bekannten Hurtigrute.

 

 

Stehplatz Hovden 5.08.2018- 7.08.2018

Hovden ist ein kleines verschlafenes Dorf das vom Fischfang lebt.

Auf dem alten Sportplatz in der Ortsmitte darf man übernachten, in einer kleinen Kasse am Gemeinschaftshaus wird um etwas Geld gebeten, dafür gibt es kostenlos Wasser und Müllentsorgung. 

Hier machen wir eine Wanderung zur ersten Windkraftanlage Norwegens. Leider ist sie heute nicht mehr in Betrieb.

Weiter gehts zum Hafen, die Fischerei wird in letzter Zeit wiederbelebt und der Hafen wurde vergrössert und modernisiert.

 

 

 

 

Hier wird auch Stockfisch hergestellt. Der Fisch wird 2-3 Monate zum Trocknen aufgehängt und danach unbegrenzt haltbar.Für die Produktion werden Dorsch, Seelachs, Leng, Lumb und Schellfisch verwendet.

Die getrockneten Köpfe werden übrigns nach Afrika exportiert und dort für Suppen verwendet.

 

 

Wir hatten das Glück neben den allgegenwärtigen Möwen auch Kormorane zu sehen.

 

 

Und so sieht es nach dem Spaziergang aus

 

Datierung der Beiträge

 Ein lieber Freund hat uns darauf hingewiesen dass die Reise besser nachvollziehbar ist wenn ich das Datum zu den Beiträgen dazuschreibe dies werde ich in den nächsten Tagen nachholen.

Da für uns der zeitliche Ablauf logisch ist haben wir uns das gar nicht überlegt aber er hat natürlich recht.

Vielen Dank für den Tip !

 

 

 

Stokmarknes 7.08.2018

Der Camping Vesteralen Kysthotell ist ein super Tip den wir von Sabrina und Migu aus Bern bekommen haben.

Für nur 200 NOK kann man hier Wäsche waschen, trocknen und duschen solange und soviel man will. Ausserdem ist das Sanitärgebäude sehr sauber und praktisch.

Natürlich haben wir aus dem Vollen geschöpft und nach einer sehr ausgiebigen Dusche alles gewaschen was man waschen kann und geputzt dass es nur noch so glänzt.

Wenn man bedenkt dass wir normalerweise für eine Trommel Wäsche mit Trockner zwischen 8-10 Euro bezahlen ist das wahrscheinlich nachvollziehbar.

Der Platz liegt hinter dem Hotel und hat riesige Parzellen. Es gibt bestimmt schönere Plätze aber für unsere heutigen Bedürfnisse ist er perfekt.

Der wunderschöne Sonnenuntergang hat uns für die ganze Wäscherei und Putzerei entschädigt.

Einfach nur schön hier zu sitzen und den Moment zu geniessen.

 

 

 

In Stokmarknes liegt auch ein grosser Hafen an dem die Hurtigrutenschiffe anlegen.

Dies ist wohl die einzige Kreuzfahrt die auch Yves und ich gerne einmal machen würden.

Sie führt von Bergen im Süden nach Kirkenes unweit der russischen Grenze.

 

 

 

Wanderung Hallartind 8.08.2018

Da heute eine längere Fahrt bis nach Schweden geplant ist machen wir am Morgen noch eine Wanderung zum Hallartind.

Da wir einen Parkplatz viel zu weit unten benutzen gehen wir nicht ganz bis auf den Gipfel. Eine ca. fünfstündige Wanderung liegt leider zeitlich und konditionell nicht drin.

Obschon es heute wieder recht heiss ist und kein Lüftchen weht geniessen wir unsere letzten Stunden in Norwegen.

 

 

 

Stehplatz Evenes 8.08.2018

Heute haben wir wieder einen tollen Platz irgendwo im Niergendwo gefunden.

Wir stehen hier ganz aussen auf einer Landzunge und Yves hat sogar das Glück eine kleine Tümmlerfamilie zu sehen. Leider habe ich dieses Glück nicht obschon ich den ganzen Abend aus dem Bus schaue.

Hier steht eine Steinkirche mit Wandzeichnungen im Innern. Leider konnte ich keine weiteren Informationen darüber finden.

 

 

 

Unser Grill

Auf dem Weg nach Schweden kann Yves der Verlockung nicht widerstehen und wir fahren noch kurz in einen Campingshop um den kleinen Grill den wir auf dem Camping in Bleik gesehen haben zu kaufen.

Nach Yves Recherchen gibt es den nur in Norwegen und er ist wirklich genial da man ihn auch mit Holz anfeuern kann, man kann ihn klein verpacken und er ist nicht zu schwer um auch auf einer Wanderung im Rucksack Platz zu finden.

 

 

 

Auf Wiedersehen Norwegen 9.08.2018

Schweren Herzens verlassen wir nun Norwegen. Es ist aber nicht ein Abschied für immer wir werden dieses fantastische Land ganz sicher, mit viel mehr Zeit, wieder besuchen.

Die immer wieder wechselnde Gegend, das glasklare Wasser, die Abgeschiedenheit und die unvergleichliche Fauna und Flora haben uns total in ihren Bann gezogen.

Liebe Sabrina und Migu, jetzt verstehen wir eure Liebe und Begeisterung für dieses wunderschöne Land.

 

 

Unsere Reise geht weiter in Schweden